26 April 2026, 18:24

Zwei Schülerinnen kämpfen für den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter-Thiede

Ein gelber Schulbus der Marke "First Student" vor einem roten Backsteingebäude mit einigen Menschen darin, umgeben von Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Zwei Schülerinnen kämpfen für den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter-Thiede

Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede kämpfen um den Erhalt des On-Demand-Busdienstes Flexo. Der Service, der seit seiner Einführung auf regionale Fördergelder angewiesen ist, steht vor dem Aus – es sei denn, lokale Verantwortliche greifen ein. Ece Hickorkmaz und Esila Isbir haben die Initiative ergriffen und eine Kampagne gestartet, um die Busse zu retten.

Flexo wurde mit finanzieller Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig ins Leben gerufen, der bis Dezember 2026 die Hälfte der Kosten übernimmt. Danach müssen die Kommunen den Dienst im Rahmen ihrer Nahverkehrspflichten selbst finanzieren. Nun steht die lokale Politik vor der Entscheidung, ob sie Flexo ab 2027 weiter unterstützen wird – die entsprechenden Beschlüsse sollen noch in diesem Jahr fallen.

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Hickorkmaz und Isbir haben eine Online-Petition auf change.org gestartet, mit dem Ziel, 2.700 Unterschriften zu sammeln. Bis Sonntag hatten bereits 460 Menschen unterzeichnet. Die Schülerinnen haben zudem Kontakt zum Betriebsrat der KVG aufgenommen, Flyer verteilt und sich an Politiker gewandt, darunter Christian Striese, den Bürgermeister des Salzgitteraner Stadtteils Nordost.

Während die Zukunft von Flexo in Salzgitter noch ungewiss ist, haben andere Regionen den Dienst bereits langfristig gesichert: Der Landkreis Gifhorn hat den Betrieb bis 2033 verlängert, und in Baddeckenstedt gibt es Verträge bis 2031.

Der Erfolg der Petition könnte ausschlaggebend dafür sein, ob sich die lokalen Verantwortlichen bereit erklären, Flexo über 2026 hinaus zu finanzieren. Ohne ihre Unterstützung wird der Service eingestellt – und die Bewohner verlieren ihr bedarfsgerechtes Verkehrsangebot. Die Aktion der Schülerinnen stößt bereits auf Resonanz, doch die endgültige Entscheidung liegt bei den Salzgitteraner Politikern.

Quelle