"Grüne Ufer": Zeitlose Liebe zwischen Dichter und Diva begeistert in Jekaterinburg
Gabriel Hethur"Grüne Ufer": Zeitlose Liebe zwischen Dichter und Diva begeistert in Jekaterinburg
„Grüne Ufer“ – Ein mystisches Liebesdrama feiert Premiere in Jekaterinburg
In Jekaterinburg hat mit „Grüne Ufer“ ein neues Bühnenstück Premiere gefeiert, das eine mystische Liebesgeschichte auf die Bühne bringt. Basierend auf Gennadi Alexejews Roman verbindet die Inszenierung das Schicksal eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre mit dem einer Romanzen-Sängerin aus der Zeit vor der Revolution.
Im Mittelpunkt steht eine unmögliche Begegnung zweier Künstler, die durch die Zeit getrennt sind. Der in den 1980ern lebende Dichter trifft in einer jenseits der Realität liegenden Sphäre auf die Sängerin, einen Star des Silbernen Zeitalters. Ihre Verbindung trotzt aller Logik, endet jedoch tragisch – doch erst der Tod vereint sie schließlich.
Regisseurin Lilia Bornaschewa adaptierte den Roman für die Bühne und verriet, dass Alexejew sich von Anastassija Wjalzewa inspirieren ließ, einer legendären Diva jener Epoche. Schauspieler Oleg Dulenkin verleiht dem Dichter eine Tiefe, die an den Autor selbst erinnert. Gleichzeitig übernimmt Jelena Iwanowa neun verschiedene Rollen und wechselt mühelos zwischen den Figuren.
Aufgeführt wurde das Stück im „Tvary“, Jekaterinburgs privatem Theater, wo das Publikum in eine Welt aus Geschichte, Romantik und Übernatürlichem eintauchte. „Grüne Ufer“ erzählt eine beklemmende Geschichte von Liebe, die Zeit und Tod überwindet. Mit ihrer einzigartigen Inszenierung und den schauspielerischen Leistungen hat die Produktion Alexejews Roman zum Leben erweckt – und bei den ersten Zuschauern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.






