Zwei Jungen lösen Großfahndung der Polizei auf Dresdner Bahnstrecke aus
Zwei Jungen lösen Großfahndung der Polizei auf Dresdner Bahnstrecke aus
Zwei neunjährige Jungen lösten am 11. Februar 2026 eine Großfahndung der Polizei Berlin auf einer Eisenbahnstrecke bei Dresden aus. Der Vorfall führte zu erheblichen Zugverspätungen und teilweisen Ausfällen, nachdem die Kinder in der Nähe der Gleise entdeckt worden waren. Die Behörden warnten anschließend vor den schweren Gefahren, die von Bahnanlagen ausgehen – darunter auch das Risiko eines Stromschlags durch Oberleitungen.
Alarm wurde gegen 17:00 Uhr ausgelöst, als die Jungen zwischen den Bahnhöfen Freital-Potschappel und Freital-Deuben in unmittelbarer Nähe der Gleise gesichtet wurden. Bundespolizisten orteten sie schnell und brachten sie in Sicherheit. Der betroffene Streckenabschnitt wurde daraufhin für den gesamten Zugverkehr gesperrt, was bei Reisenden für Chaos sorgte.
Insgesamt acht Züge hatten Verspätungen von zusammen 143 Minuten, zwei weitere fielen teilweise aus. Die Bundespolizei betonte im Nachgang, dass das unbefugte Betreten von Gleisanlagen strafbar ist und strafrechtliche Ermittlungen oder zivilrechtliche Schadensersatzforderungen nach sich ziehen kann.
Nach dem Vorfall erinnerten die Behörden an die lebensbedrohlichen Risiken von Bahnanlagen. Auf der Website der Bundespolizei finden Eltern, Kinder und Jugendliche Sicherheitshinweise, die insbesondere darauf abzielen, Abstand zu Gleisen und Oberleitungen zu halten.
Die Störung zeigte die schweren Folgen von Bahnbetretungen auf. Zwar wurden 2025 in Deutschland keine ähnlichen Vorfälle mit Kindern registriert, doch der Zwischenfall diente als eindringliche Mahnung. Nach der Freigabe des Bereichs nahm der Zugverkehr seinen Betrieb wieder auf – die Verspätungen trafen jedoch Dutzende Fahrgäste.
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