VMS übernimmt 2026 mehr Schienenstrecken in Chemnitz und Umgebung
VMS übernimmt 2026 mehr Schienenstrecken in Chemnitz und Umgebung
Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) übernimmt größere Verantwortung für regionale Schieneninfrastruktur
Ab dem 1. Januar 2026 steuert der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) mehrere wichtige Strecken im Rahmen der schrittweisen Umsetzung des Chemnitzer Modells. Damit wird ein bedeutender Schritt zur Stärkung der regionalen Kontrolle über den Schienenverkehr in der Region vollzogen.
Die Erweiterung basiert auf Vereinbarungen zwischen der DB InfraGO, der Regio Infra Service Sachsen (RIS), der City-Bahn Chemnitz (CBC) und dem VMS selbst. Bereits zuvor besaß oder pachtete der Verbund das Bahnbetriebswerk am Chemnitzer Hauptbahnhof, das Netz in Limbach-Oberfrohna sowie die Strecke Stollberg–Niederwürschnitz.
Zum 1. Januar 2026 gingen drei weitere Strecken – Stollberg–Chemnitz, Chemnitz Süd–Altchemnitz und Stollberg–St. Egidien – offiziell in die Verwaltung des VMS über. Der tägliche Betrieb auf dem gesamten Netz bleibt jedoch in den Händen der RIS, die im Auftrag des Verbunds handelt.
Für den 1. Januar 2027 ist zudem die Übertragung der Strecke Hainichen–Niederwiesa an den VMS geplant. Die Änderungen sind Teil des Chemnitzer Modells, das eine Modernisierung des Regionalverkehrs zum Ziel hat.
VMS-Geschäftsführer Mathias Korda betonte die Bedeutung dieser Ausweitung. Die Übernahme weiterer Verantwortung als Infrastrukturmanager (EIU) sei entscheidend, um Fördermittel zu sichern und das Chemnitzer Modell voranzutreiben. Gleichzeitig werde damit die lokale Entscheidungshoheit im Schienenverkehr gestärkt.
Der VMS verwaltet nun mehr Strecken als je zuvor, und weitere Übertragungen sind in den kommenden Jahren vorgesehen. Dieser Schritt spiegelt einen wachsenden Trend zur regionalen Steuerung von Verkehrsinfrastruktur wider. Noch ist jedoch unklar, wie viele zusätzliche Strecken bis 2028 übernommen werden.
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