Tempo-50 im Elm-Wald: Rettung für bedrohte Feuersalamander und Amphibien
Gabriel HethurTempo-50 im Elm-Wald: Rettung für bedrohte Feuersalamander und Amphibien
Neues Tempo-50-Limit im Elm-Wald: Schutz für Feuersalamander und Amphibien
Auf einer wichtigen Straße im Elm-Wald wird künftig ein Tempolimit von 50 km/h gelten. Die Maßnahme soll Feuersalamander und andere Amphibien in ihren besonders gefährdeten Monaten schützen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von Mitte Mai bis Ende September auf der L629 zwischen Erkerode und Tetzelstein.
Der Elm-Wald beherbergt eine landesweit bedeutende Population der Feuersalamander. Die markanten Tiere mit ihren schwarz-gelben oder -orangen Zeichnungen sind durch Straßenverkehr, Lebensraumverlust und die tödliche Salamanderpest bedroht. Ihre Paarungszeit erstreckt sich von Anfang März bis Mai, während sich die Larven bis September entwickeln.
Die L629 ist eine wichtige Wanderroute für Amphibien, darunter Kammmolche, Springfrösche und Feuersalamander. Durch die Geschwindigkeitsreduzierung sollen Wildunfälle verringert und schädliche Druckwellen durch vorbeifahrende Fahrzeuge minimiert werden – diese können für die Tiere tödlich enden.
Feuersalamander gedeihen besonders in bewaldeten Gebieten mit natürlichen Bächen und Quellen. Die Behörden warnen davor, die Tiere anzufassen, da ihre empfindliche Haut leicht verletzt werden kann und die Bestände ohnehin bereits unter Druck stehen.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung bleibt bis Ende September in Kraft und zielt auf die Phase ab, in der Amphibien besonders aktiv und verletzlich sind. Ziel ist es, die Todesfälle zu verringern und die einzigartige Tierwelt des Elm-Waldes zu bewahren.






