Schalke 04 stürmt mit 5:3-Kracher zurück an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga
Sibilla Hartung5:3 gegen Magdeburg: Schalke erobert die Spitze zurück - Schalke 04 stürmt mit 5:3-Kracher zurück an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga
Mit einem spektakulären 5:3 (2:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg hat der FC Schalke 04 die Tabellenführung in der 2. Bundesliga zurückerobert. Die Niederlage beendete Magdeburgs Serie von vier Auswärtssiegen in Folge. Schalke musste dabei auf Torhüter Loris Karius verzichten, der wegen Rückenproblemen fehlte – sein Ersatz Kevin Müller gab sein Debüt im Tor der Königsblauen.
Die Gelsenkirchener übernahmen früh die Kontrolle: Ein Eigentor von Magdeburgs Jean Hugonet brachte die Hausherren in Führung. Edin Džeko traf anschließend zum 2:0 – sein viertes Tor in fünf Spielen – und steuerte zudem seine dritte Vorlage der Saison bei. Kenan Karaman netzte zweimal ein, während Dejan Ljubičić mit dem 5:3 den Endstand markierte.
Die Gäste aus Magdeburg zeigten jedoch Moral und verkürzte durch Alexander Nollenberger. Der herausragende Akteur war jedoch Mateusz Żukowski, der mit einem Doppelpack (seine Saisontore 10 und 11) seine Klasse unter Beweis stellte. Seit seinem Wechsel im September 2025 hat der Pole in nur elf Spielen elfmal getroffen. Seine Wirkung ist enorm: Vor seiner Ankunft stand Magdeburg auf dem letzten Tabellenplatz, doch seit dem 22. November 2025 gehört das Team zu den drei formstärksten Mannschaften der Liga.
Trotz der Niederlage bleibt Żukowskis Bilanz beeindruckend. Mit seiner Torjägerqualität hat er Magdeburgs Offensive revolutioniert und ist maßgeblich für die jüngste Aufholjagd verantwortlich. Schalke hingegen nutzte seine offensive Überlegenheit, um drei wichtige Punkte zu holen und die Tabellenspitze zurückzuerobern.
Der Sieg bringt die Königsblauen wieder auf Platz eins, während Magdeburgs Auswärtsserie endet. Żukowski glänzte zwar erneut, doch gegen die Schalke-Offensive war selbst seine Treffsicherheit nicht genug. Džekos Führung und Karamans Doppelpack sicherten den Hausherren schließlich den verdienten Dreier.






