Rosenmontag: Wie Kölns Karnevalstradition vor 200 Jahren ihren Siegeszug begann
Warum Rosenmontag so heißt - Rosenmontag: Wie Kölns Karnevalstradition vor 200 Jahren ihren Siegeszug begann
Rosenmontag markiert den Höhepunkt der deutschen Karnevalssaison – gefeiert mit Umzügen, Kostümen und Straßenfesten. Die Tradition ist tief verwurzelt, besonders in Köln, wo vor über 200 Jahren der erste organisierte Umzug der deutschen Bahn stattfand. Zwar bleibt der Ursprung des Namens umstritten, doch seine Verbindung zu religiösen und festlichen Bräuchen ist unverkennbar.
Der erste offizielle Kölner Rosenmontagszug fand am 10. Februar 1823 statt, organisiert von der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft (Grosse KG), die diesen Tag wählte, weil er der ruhigste der drei Karnevalstage war. Noch im selben Jahr entstand das Festordnende Komitee, das viele bis heute lebendige Traditionen prägte.
Ursprünglich leitete die Grosse KG die Umzüge allein. Doch nach einer Spaltung 1882, die eine konkurrierende Gruppe hervorbrachte, rivalisierten die beiden Vereine bis Januar 1888. Unter der Führung von Fritz Hönig schlossen sie sich schließlich zusammen und gründeten das Maskenzug-Comité (später das Festkomitee Kölner Karneval), das fortan die Planung der Umzüge übernahm.
Der Name Rosenmontag hat mehrere mögliche Ursprünge. Eine Theorie führt ihn auf den Rosensonntag zurück, einen kirchlichen Feiertag, der die Mitte der Fastenzeit markiert. Eine andere leitet ihn von Rasenmontag ("tobender Montag") oder rasender Montag ("wilder Montag") ab – ein Verweis auf die ausgelassenen Feiern. Manche behaupten auch, Priester hätten am Rosensonntag rosafarbene Gewänder getragen, was den Namen beeinflusst habe. Um 1830 verschob sich die Bedeutung des Begriffs von der Planungsversammlung am Rosensonntag auf den Umzugstag selbst.
Außerhalb Kölns ist der Tag in Baden-Württemberg als Fastnachtsmontag bekannt. Wie in anderen Regionen gibt es auch hier Umzüge und lebhafte Feiern, wenn auch mit lokalen Besonderheiten.
Heute bleibt der Rosenmontag ein zentrales Ereignis im deutschen Karnevalskalender. Städte wie Köln pflegen die 1823 begründeten Traditionen, während die Deutung des Namens – ob verbunden mit Rosen, tobenden Menschenmengen oder kirchlichen Gewändern – Teil der Festgeschichte bleibt. Die ausgelassene Stimmung zieht Jahr für Jahr Millionen an und hält die Bräuche lebendig.
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