Raab gegen Zietlow: Der TV-Streit eskaliert mit scharfen Wortgefechten
Sibilla HartungFernseh-Streit mit Geschichte - Raab gegen Zietlow: Der TV-Streit eskaliert mit scharfen Wortgefechten
Der langjährige Streit zwischen Stefan Raab und dem Team von 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' ist erneut aufgeflammt. Der 59-jährige Fernsehshowmoderator, dessen jüngste RTL-Show durchfiel, hat das Format und seine Moderatoren in seiner neuen Kommentarsendung immer wieder auf die Schippe genommen. Nun haben die langjährige Gesicht des Formats, Sonja Zietlow, und ihr Co-Moderator Jan Köppen mit scharfen Konterreaktionen zurückgeschlagen.
Die Spannungen zwischen Raab und Zietlow reichen bis in die späten 1990er-Jahre zurück, als er sie und 'Ich bin ein Star' in seiner damaligen Sendung 'TV total' verspotten hatte. Ihre Rivalität entfachte sich in diesem Jahr neu, nachdem Raabs Comeback-Show 'Du gewinnst hier nicht die Million' wegen schwacher Quoten von RTL abgesetzt worden war. Trotz des Misserfolgs sicherte sich der Star einen lukrativen Vertrag – Medienberichten zufolge im Wert von rund 90 Millionen Euro – während der Sender gleichzeitig für Ende 2024 und Anfang 2025 den Abbau von 600 Stellen ankündigte.
Micky Beisenherz, Autor bei 'Ich bin ein Star', kritisierte die Entlassungen öffentlich und brachte sie mit Raabs teurem Deal in Verbindung. Seitdem nimmt der Fernsehshowmoderator die Show in 'Die halbe Stunde nach der Stunde danach', einem live ausgestrahlten Kommentarformat dienstags, mittwochs und donnerstags, weiterhin aufs Korn.
Zietlow, die die Dschungelshow seit 2004 moderiert, konterte mit der Anspielung, Raab müsse nach ihr und den anderen Moderatoren 'aufräumen'. Ihr Mann, Jens Oliver Haas, gehört ebenfalls zum Autoren-Team der Sendung. Unterdessen bezeichnete Co-Moderator Jan Köppen Raab als 'TV-Dino' und heizte damit den verbalen Schlagabtausch weiter an.
Der öffentliche Streit zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung – Raab zielt weiterhin auf RTLs Vorzeigeformat. Die schlagfertigen Reaktionen von Zietlow und Köppen spiegeln dabei die anhaltende Popularität der Show wider, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Vorerst bleibt der Konflikt ein fester Bestandteil der deutschen Unterhaltungsnachrichten.






