Polizei Gifhorn kontrolliert Radfahrer und E-Scooter bei bundesweiter Sicherheitsaktion
Senta ScheelPolizei Gifhorn kontrolliert Radfahrer und E-Scooter bei bundesweiter Sicherheitsaktion
Polizeiinspektion Gifhorn beteiligt sich an bundesweiter Verkehrssicherheitsaktion
Die Polizeiinspektion Gifhorn nahm am Dienstag an einer bundesweiten Sicherheitskampagne teil, die sich gezielt an Radfahrer und E-Scooter-Nutzer richtete. Die Aktion war Teil des "Sicher.Mobil.Leben"-Aktionstags und hatte zum Ziel, das Verkehrsverhalten zu verbessern und Unfälle unter älteren Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Während des Einsatzes sprachen Beamte mit fast 100 Radfahrern und über 50 E-Scooter-Fahrern.
Im Fokus der Kampagne standen insbesondere Radfahrer über 55 Jahre – eine Altersgruppe, die im Landkreis Gifhorn überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt ist. Die Polizei hielt Fahrer an, um über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu informieren, wobei der korrekte Gebrauch von Helmen besonders betont wurde. Die Behörden wiesen zudem auf die erhöhten Risiken für ältere E-Bike-Fahrer hin, die oft höhere Geschwindigkeiten erreichen als herkömmliche Radfahrer.
Rund 40 Beamte waren im Einsatzgebiet im Einsatz. Sie überprüften E-Scooter-Fahrer auf die Einhaltung der Vorschriften und gaben Hinweise zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. Viele erhielten praktische Tipps, wie sie sich auf gemeinsamen Rad- und Gehwegen sowie auf Straßen verkehrsgerecht verhalten können.
Parallel zu den Kontrollen veranstaltete die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn ein Präventionsangebot für Senioren. In der Veranstaltung wurden konkrete Sicherheitstipps vermittelt und rechtliche Fragen rund um das Radfahren und die Nutzung von E-Scootern beantwortet. Die Polizei betonte erneut, dass das Tragen eines Helms das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringert.
Im Rahmen der Aktion erhielten fast 100 Radfahrer und 50 E-Scooter-Nutzer direkte Beratung durch die Beamten. Der Fokus auf ältere Verkehrsteilnehmer sollte deren erhöhte Unfallzahlen in der Region entgegenwirken. Die Behörden setzen sich weiterhin für eine höhere Helmquote und ein sichereres Verkehrsverhalten aller Radfahrer und E-Scooter-Fahrer ein.






