Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Flair
Gabriel HethurOsnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Flair
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das diesjährige Duo markiert zudem einen weiteren Meilenstein: Einer von ihnen ist der erste Prinz mit ausländischem Pass. Ihre Wahl sorgt für Aufmerksamkeit, da sie Vielfalt und Inklusion feiert.
Die neu ernannten Prinzen, bekannt als Prinz Yut I. und sein Partner, werden die diesjährigen Feierlichkeiten unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" anführen. Ihre Regentschaft bricht mit der Tradition, denn noch nie zuvor gab es im Komitee zwei Prinzen, die gemeinsam regierten.
Prinz Yut I. wurde in Thailand geboren und ist damit die erste königliche Figur in der Geschichte des Karnevals, die aus dem Ausland stammt. Seine Herkunft verleiht den lokalen Feierlichkeiten eine internationale Note.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Duo und bezeichnete es als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte ihre Rolle darin, Menschen zu ermutigen, ohne Furcht oder Zögern sie selbst zu sein.
Die Wahl der Prinzen durch den Karneval spiegelt einen Wandel hin zu mehr Offenheit in den langjährigen Bräuchen des Events wider. Mit ihrem Motto und ihren vielfältigen Hintergründen werden die beiden den diesjährigen Feierlichkeiten einen frischen, inklusiven Geist verleihen. Ihre offizielle Regentschaft beginnt mit den anstehenden Festlichkeiten.






