01 May 2026, 02:30

Gary Lineker wechselt zu Netflix – und kritisiert die BBC-WM-Strategie offen

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern im Hintergrund, einschließlich einer Person, die das Ereignis filmt.

Gary Lineker wechselt zu Netflix – und kritisiert die BBC-WM-Strategie offen

Gary Lineker wird diesen Sommer eine World-Cup-Sendung für Netflix aus New York moderieren. Der ehemalige englische Nationalstürmer wird gemeinsam mit Alan Shearer und Micah Richards die tägliche Streaming-Berichterstattung bestreiten. Unterdessen bleibt sein Verhältnis zur BBC angespannt – ein Jahr nach dem Eklat, der für Schlagzeilen sorgte.

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Linekers neues Format wird während des Turniers täglich auf Netflix zu sehen sein. Zudem wird er für die Streaming-Plattform den Podcast The Rest is Football mitgestalten. Trotz seines vollen Terminkalenders gab er kürzlich zu, nicht zu verstehen, warum José Mourinho seit über einem Jahrzehnt kein Wort mehr mit ihm wechselt.

Die BBC hingegen setzt beim World Cup auf eine andere Strategie: Statt Experten nach Nordamerika zu entsenden, bleibt das Hauptteam des Senders bis zum Viertelfinale in Greater Manchester. Lineker kritisierte diese Entscheidung offen und bezeichnete die Planungen als "enttäuschend".

Auch über Mourinhos Zukunft wird wieder spekuliert. Lineker hält es für durchaus möglich, dass der portugiesische Trainer zu Real Madrid zurückkehrt. Medienberichte bringen den 61-Jährigen mit einer zweiten Amtszeit im Santiago Bernabéu in Verbindung – eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Linekers eigene Karriere bei der BBC erlitt im Mai vergangenen Jahres einen Dämpfer. Nach einem umstrittenen Instagram-Post über Zionismus wurde er vorübergehend als Moderator von Match of the Day suspendiert. Die Affäre führte zu einer kurzen Auszeit, doch später kehrte er in die Sendung zurück.

Netflix wird Lineker während des Turniers prominent in Szene setzen – mit täglichen Shows und Podcasts. Seine Äußerungen zu Mourinho und den BBC-Plänen unterstreichen die anhaltenden Spannungen in der Fußballberichterstattung. Die BBC wiederum wird den Großteil des Wettbewerbs von ihrem Standort in Manchester aus begleiten.

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