Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 lindern
Gabriel HethurNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 lindern
Pläne für neue Kita in Braunschweigs Weststadt vorgestellt
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Die geplante Einrichtung in der Unstrutstraße soll die angespannte Betreuungssituation in der Region entlasten. Über das Vorhaben wird im kommenden Monat abgestimmt.
Die neue Kita ersetzt die St.-Kjeld-Kindertagesstätte, die in Kürze schließt. Nach der Eröffnung werden dort drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe und eine Kindergartengruppe untergebracht. Träger der Einrichtung wird der Caritasverband Braunschweig sein.
Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der Stadt. Im Stadtteil fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt bei nur 31,1 Prozent für Krippen und 93,5 Prozent für Kindergärten – beide Werte liegen unter den kommunalen Zielen.
Das Konzept sieht einen 50 Quadratmeter großen Speiseraum vor, der gesunde Ernährung und soziales Lernen fördern soll. Gebaut wird in modularer Bauweise, die als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten dient. Bei einer Genehmigung könnten die Arbeiten 2028 beginnen, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.
Für das Vorhaben sind bereits bis zu 10 Millionen Euro im Haushalt 2025/2026 als Festpreisvertrag eingeplant. Der Verwaltungsausschuss entscheidet am 17. Juni 2026 über den Antrag.
Ziel des Projekts ist es, den dringenden Mangel an Betreuungsplätzen in Weststadt zu beheben. Bei einer Zustimmung würde die Kita nicht nur die Kapazitäten erweitern, sondern auch neue Bauverfahren erproben. Die Abstimmung im Juni wird zeigen, ob das Vorhaben wie geplant umgesetzt wird.






