16 March 2026, 14:25

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin durch idyllische Natur

Eine Gruppe von Menschen in Helmen fährt mit Fahrrädern eine Straße entlang vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, wobei eine Person ein gelbes Schild hält, Lichtmasten, Verkehrszeichen, Gebäude, Bäume und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund zu sehen sind.

Berlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin durch idyllische Natur

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin

Eine neue, 250 Kilometer lange Radroute verbindet nun Dresden und Berlin und bietet Radfahrern eine malerische Strecke durch ruhige Wege und idyllische Landschaften. Der größtenteils von Ehrenamtlichen geplante Radweg soll den Tourismus fördern und das wachsende Radwegenetz Sachsens stärken. Behörden erwarten, dass er mehr Radler anzieht und der Region wirtschaftliche Vorteile bringt.

Die Idee für die Route entstand 2012, als Mitglieder des ADFC Dresden erste Pläne auf freiwilliger Basis entwarfen. Die Strecke führt abseits vom Verkehr über ruhige Pfade und hält Radfahrer fern von stark befahrenen Straßen. Startpunkt ist die Dresdner Frauenkirche, von wo aus der Weg durch die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald bis zum Brandenburger Tor in Berlin führt.

Derzeit werden Wegweiser installiert, um Radfahrern die Orientierung zu erleichtern. Rund 20 Schilder wurden bereits in Dresden aufgestellt, weitere sollen im Laufe des Jahres folgen. Der ADFC stellt zudem Informationsmaterial bereit, und entlang der Route können Radfahrer an mehreren Bahnhöfen problemlos auf die Schiene umsteigen.

Das Projekt ist Teil der sächsischen Strategie, die Radinfrastruktur auszubauen und den Tourismus zu fördern. Der Radtourismus bringt der Region bereits über 560 Millionen Euro jährlich ein und sichert etwa 10.800 Arbeitsplätze. Die neue Route soll diese Zahlen weiter steigern, indem sie mehr Besucher in die Region lockt.

Die Radverbindung Dresden–Berlin bietet eine gut ausgeschilderte, autofreie Strecke durch einige der schönsten Landschaften Sachsens. Mit laufenden Verbesserungen der Beschilderung und guten Anbindungen an den öffentlichen Verkehr soll sie sowohl für Freizeit- als auch für Radreisende attraktiv werden. Die Initiative passt zudem in Sachsens langfristigen Plan, die Fahrradwirtschaft zu stärken und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

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