Mathildenhöhe: Rodungen für neues Besucherzentrum beendet – Protestcamp geräumt
Bauarbeiten für das Infozentrum auf der Mathildenhöhe können beginnen - Mathildenhöhe: Rodungen für neues Besucherzentrum beendet – Protestcamp geräumt
Rodungen am Darmstädter UNESCO-Welterbe Mathildenhöhe abgeschlossen – Polizei räumt Protestcamp
Nach dem Abzug von Aktivisten durch die Bundespolizei sind die Baumfällarbeiten auf der Darmstädter Mathildenhöhe beendet. Die Maßnahmen ebnen den Weg für ein neues Besucherzentrum, dessen Planung bereits 2016 begann. Trotz angespannter Stimmung vor Ort verlief die Räumung laut Behörden weitgehend friedlich.
Der Beschluss zum Bau des Zentrums fiel lange vor der Ernennung der Mathildenhöhe zum UNESCO-Welterbe. Oberbürgermeister Hanno Benz (SPD) betonte, die Pläne seien bereits 2016 genehmigt worden – Jahre vor der Auszeichnung. Das Zentrum soll künftig Besucherdienste, Bildungsangebote und die Vermittlung des kulturellen Erbes an einem Ort bündeln.
Vor Beginn der Rodungen hatte die Polizei die Protestierenden von der Fläche gebracht. Zwar blieben die meisten Kundgebungen friedlich, doch Beamte entdeckten am Gelände einen nicht gefüllten Propangastank, der mit Nägeln gespickt war. Benz bezeichnete diesen Fund als Überschreitung der Grenzen legitimen Protests.
Mit der nun gesicherten Fläche kann der Bau des Besucherzentrums starten. Das Projekt ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen und markiert einen wichtigen Schritt für die Infrastruktur des Geländes.
Die Rodungsarbeiten sind abgeschlossen, sodass die Bauarbeiten beginnen können. Das Besucherzentrum wird als zentraler Ort für Bildungs- und Vermittlungsangebote auf der Mathildenhöhe dienen. Bisher liegt keine offizielle Stellungnahme der UNESCO zu den Arbeiten oder dem Vorhaben vor.
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