29 April 2026, 09:44

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für die Energiewende

Große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration gegen fossile Brennstoffe, die Schilder und Fahnen tragen, mit einem Fahrzeug im Vordergrund und Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für die Energiewende

Umweltbündnis protestiert am 30. Mai in Hamm gegen neue Gaskraftwerke

Ein Bündnis aus Umweltorganisationen wird am 30. Mai in Hamm gegen die Pläne der Bundesregierung für neue gasbetriebene Kraftwerke demonstrieren. Die Aktion richtet sich insbesondere gegen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), der die Aktivistinnen und Aktivisten vorwerfen, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu verzögern. Zu den Organisatoren zählen Greenpeace, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact und Fridays for Future.

Die Kundgebung beginnt um 12 Uhr mit einem Demonstrationszug in Richtung des Kraftwerks Gersteinwerk. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen sich dort symbolisch in Form eines Windrads aufstellen, um für saubere Energiealternativen zu werben.

Kritik entzündet sich vor allem an Reiches Unterstützung für die Gasinfrastruktur. Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, wirft der Ministerin vor, "wie eine Lobbyistin der fossilen Energien" zu handeln und die Energiewende auszubremsen. Mira Jäger, Energieexpertin bei Greenpeace, betont hingegen, dass erneuerbare Energien die Abhängigkeit von autoritären Regimen verringern könnten – im Gegensatz zu Gas.

Die Initiatoren fordern einen sofortigen Umstieg auf Wind-, Solar- und andere nachhaltige Energiequellen. Ihre Botschaft ist klar: Deutschland muss fossile Projekte aufgeben, um die Klimaziele zu erreichen.

Die Demonstration in Hamm unterstreicht den wachsenden Widerstand gegen gasbetriebene Energie. Die Aktivistinnen und Aktivisten bestehen darauf, dass erneuerbare Lösungen nicht nur machbar, sondern unverzichtbar sind. Der Ausgang der Proteste könnte die weitere Debatte über die deutsche Energiepolitik prägen.

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