Lübecks verborgene Schätze: Eine Tour zwischen Geschichte, Natur und einer mysteriösen Brücke
Gesa EigenwilligLübecks verborgene Schätze: Eine Tour zwischen Geschichte, Natur und einer mysteriösen Brücke
Eine geführte Tour durch Lübeck präsentiert die einzigartige Mischung aus Geschichte und Natur der Stadt
Die Route beginnt an der Frith-Reuter-Eiche im Stadtpark und schlängelt sich durch bedeutende Wahrzeichen, bevor sie im Draeger-Park endet. Unterwegs erkunden die Teilnehmer kulturelle Stätten, grüne Oasen und einige technische Kuriositäten – darunter eine Brücke, die es in Lübeck gar nicht gibt.
Der Ausflug startet an der Frith-Reuter-Eiche, einem markanten Baum im Lübecker Stadtpark. Von dort geht es Richtung Stadteingang, der den offiziellen Eintritt in das historische Lübeck markiert.
Als Nächstes führt die Tour zum Jerusalemsberg, einem geschützten Kulturerbe mit tiefen Wurzeln in der Stadtgeschichte. Weiter geht es ins Naturschutzgebiet Lauerholz, das mit ruhiger Grünfläche einen Kontrast zur städtischen Umgebung bietet, bevor die Gruppe wieder in das urbane Lübeck zurückkehrt.
Ein Höhepunkt ist der Hubbrückenturm, verziert mit einem auffälligen Wappenmosaik. Obwohl der Name auf eine lokale Brücke hindeutet, gibt es in Lübeck keine Hubbrücke – die Verwechslung rührt vermutlich von der Stör-Hubbrücke in Plate bei Neustadt-Glewe her. Dieses Bauwerk, 2005 von einer Zugbrücke zu einer Hubbrücke umgebaut, spielt eine zentrale Rolle im Schifffahrtssystem der Stör, dessen Ursprünge bis zum ersten Schleusenbau in Banzkow im Jahr 1576 zurückreichen.
Anschließend überquert die Gruppe die moderne Klughafenbrücke, ein funktionaler Kontrast zu den älteren Sehenswürdigkeiten. Den Abschluss bildet der Draeger-Park, von dem aus sich ein Blick auf die Lübecker Altstadt bietet.
Die Tour verbindet Lübecks natürliche Schönheit mit seinen architektonischen und historischen Schichten. Die Teilnehmer nehmen nicht nur ein klareres Bild der Stadtgeschichte mit, sondern auch die skurrile Anekdote von einer Brücke, die es hier gar nicht gibt. Der letzte Stopp im Draeger-Park sorgt für einen malerischen Ausklang der Wanderung.






