11 May 2026, 04:22

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen

Goldmedaille mit Relief einer Frau in weißem Kleid mit Haarknoten, die ein Kind hält, beide schauen sich sanft und neugierig an, beschriftet mit "Mutter und Kind."

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen

Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die vom World Childhood Foundation Deutschland (WCFD) ausgerichtete Veranstaltung bringt Führungspersönlichkeiten aus Politik, Justiz und anderen Bereichen zusammen. Ziel ist es, konkrete Schritte und Verantwortlichkeiten für den Schutz von Kindern in Deutschland zu definieren.

Die Diskussion beginnt mittags im Hotel Adlon. Sie knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die Bemühungen fort, den Kinderschutz im Land zu stärken.

Königin Silvia, 82, wurde in Heidelberg geboren und gründete die WCFD im Jahr 1999. Ihr langjähriges Engagement für Kinderrechte bleibt zentral für die Arbeit der Stiftung. Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Veranstaltung.

Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), hat mit an der Organisation der Gespräche mitgewirkt. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft steht die Umsetzung von Ideen in praktische Maßnahmen, um gefährdete Kinder besser zu schützen.

Die Veranstaltung unterstreicht die laufende Zusammenarbeit zwischen internationalen Fürsprechern und deutschen Behörden. Durch die Identifizierung konkreter Bedürfnisse und Zuständigkeiten wollen die Teilnehmer die Kinderschutzsysteme im Land verbessern. Die Ergebnisse sollen künftige Initiativen in Politik und Unterstützung leiten.

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