Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz
Gesa EigenwilligKino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz
Das Kino International – ein historisches Kino in Ost-Berlin – hat nach 18 Monaten Sanierung wiedereröffnet.
Die aufwendige Renovierung kostete über 10 Millionen Euro und modernisierte das 60 Jahre alte Gebäude, ohne dabei seinen ikonischen Charme zu beeinträchtigen. Ab dem 3. März ist das Kino offiziell wieder für das Publikum geöffnet, erste Vorführungen starten bereits am 26. Februar.
Das 1961 als Teil der Karl-Marx-Allee erbaute Kino eröffnete 1963 erstmals seine Türen. Seit 1992 gehört das unter Denkmalschutz stehende Haus zur Yorck-Gruppe. Im Mittelpunkt der Sanierung standen die Erneuerung veralteter Infrastruktur und die Installation moderner Technik – stets unter Bewahrung des architektonischen Erbes.
Die Sitzplatzzahl wurde von 551 auf 506 reduziert, um mehr Beinfreiheit zu bieten. Historische Elemente wie der berühmte Perlenvorhang wurden sorgfältig restauriert. Die Finanzierung erfolgte aus verschiedenen Quellen, darunter Bundes- und Landesmittel, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Filmförderungsanstalt sowie Lotterieerträge.
Die Kosten für Nebenräume überstiegen allein 5 Millionen Euro. Vor der Schließung verzeichnete das Kino fast doppelt so viele Besucher wie vor der Pandemie. Es soll auch künftig sowohl ein kulturelles Wahrzeichen als auch ein lebendiger Teil der Berliner Filmszene bleiben.
Die Sanierung unterstreicht die doppelte Mission des Kino International: den architektonischen Erhalt zu sichern und gleichzeitig als pulsierender Filmort zu dienen. Mit modernen Upgrades und restaurierten historischen Details ist das Kino bereit, sein Publikum wieder zu begrüßen. Die Vorführungen nehmen am 26. Februar wieder auf, die offizielle Wiedereröffnung folgt am 3. März.






