KI-gestützter Prozessmanager revolutioniert die Arbeitsplatzanalyse in Logistik und Industrie
Gabriel HethurKI-gestützter Prozessmanager revolutioniert die Arbeitsplatzanalyse in Logistik und Industrie
MotionMiners GmbH führt virtuellen Prozessmanager zur Analyse der Arbeitsplatzproduktivität ein
Das System basiert auf über 500.000 Stunden anonymisierter Bewegungsdaten, die in Industrie, Handel und Logistik gesammelt wurden. Es soll Abläufe optimieren, indem es automatisch Probleme erkennt und Lösungsvorschläge unterbreitet.
Das neue Tool ist eine Erweiterung der MotionMiners PROCESS INTELLIGENCE-Plattform. Es nutzt acht Jahre an Bewegungsdaten, um Aktivitätsmuster zu analysieren – etwa Wegezeiten, Suchverzögerungen oder ergonomische Belastungen. Diese Kennzahlen werden dann spezifischen Problemfeldern zugeordnet, wie übermäßigen Laufwegen oder ineffizienten Lagerlayouts.
Statt auf manuelle Auswertungen zu setzen, verknüpft der virtuelle Prozessmanager erfasste Schwachstellen direkt mit praktischen Verbesserungsmaßnahmen. Die Empfehlungen reichen von organisatorischen Anpassungen über Lagerumgestaltungen bis hin zu Automatisierungslösungen. Das System ist direkt mit MotionMiners SOLUTIONS vernetzt, einer Datenbank mit über 420 Produkten und Dienstleistungen für die Umsetzung.
Die Entwicklung der Technologie erfolgt im Rahmen des SENSOMAI-Projekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Ein funktionsfähiger Prototyp wird auf der LogiMAT 2025 in Stuttgart vom 24. bis 26. März in Halle 4, Stand 4C25, präsentiert.
Der virtuelle Prozessmanager soll die Lücke zwischen Datenanalyse und praktischen Verbesserungen schließen. Durch die Automatisierung von Problemerkennung und Lösungsfindung könnte er Ineffizienzen in Logistik, Industrie und Handel verringern. Die Premiere des Prototyps auf der LogiMAT bietet Unternehmen einen ersten Einblick in seine Möglichkeiten.






