Kestenholz-Gruppe übernimmt Mercedes-Autohaus in Aachen und expandiert nach NRW
Senta ScheelKestenholz-Gruppe übernimmt Mercedes-Autohaus in Aachen und expandiert nach NRW
Die Kestenholz-Gruppe wird ihre Aktivitäten in Deutschland durch die Übernahme des Mercedes-Benz-Autohauses in Aachen ausbauen. Die Übernahme, die am 1. November 2026 wirksam wird, markiert den ersten Standort des Unternehmens in Nordrhein-Westfalen. Durch den Deal erweitert die Gruppe ihr Netzwerk auf 24 Standorte mit rund 1.650 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro.
Die 1952 gegründete Kestenholz-Gruppe arbeitet seit über 70 Jahren mit Mercedes zusammen und ist seit 1998 in Deutschland aktiv. Derzeit umfasst das Unternehmen 21 Standorte in Südbaden, der Rheinpfalz, Nordbaden sowie der Nordwestschweiz – bisher jedoch keine in Nordrhein-Westfalen. Das traditionsreiche Aachener Autohaus, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1912 zurückreichen, verfügt heute über moderne Einrichtungen, darunter eine Flagship-Ausstellungshalle.
Die Übernahme folgt auf eine Reihe jüngster Expansionen, darunter Lhys & Gondert (Koblenz, 2022), Auto-Weber (Freiburg, 2023) und Auto Bähr (Ludwigshafen, 2025). Unter der Führung von CEO Thomas Kestenholz und Geschäftsführer Daniel Kestenholz setzt die Gruppe auf geografisches Wachstum, Infrastrukturmodernisierung und digitale Transformation. Sämtliche Mitarbeitenden am Standort Aachen behalten unter der neuen Führung ihre Arbeitsplätze.
Ziel des Deals ist es, die Stabilität einer großen Unternehmensgruppe mit den Werten eines familiengeführten Betriebs zu verbinden. Die Übernahme in Aachen stärkt die Position der Gruppe in Westdeutschland und festigt gleichzeitig die langjährige Partnerschaft mit Mercedes.
Mit dem Standort Aachen wird die Kestenholz-Gruppe künftig 24 Niederlassungen betreiben und etwa 1.650 Menschen beschäftigen. Die modernen Einrichtungen und das erfahrene Team des Autohauses bleiben erhalten. Der Schritt unterstreicht die Strategie der Gruppe, durch kontinuierliche Expansion und Investitionen in wichtige deutsche Märkte zu wachsen.