15 May 2026, 08:34

Journalisten verbringen unfreiwillige Nacht auf dem Boden – nach peinlichem Gala-Pannen-Chaos

Frau in einem blauen Kleid, die selbstbewusst vor einem Podium mit Mikrofon steht.

Journalisten verbringen unfreiwillige Nacht auf dem Boden – nach peinlichem Gala-Pannen-Chaos

Zwei Journalisten verbringen unerwartete Nacht auf dem Boden eines Kollegen – nach peinlichem Vorfall bei einer glamourösen Preisverleihung

Adam Bloodworth und Anna Moloney sahen sich gezwungen, eine Nacht auf dem Fußboden eines Kollegen zu verbringen, nachdem sie bei den City AM Awards ihre gesamten Habseligkeiten verloren hatten. Die beiden waren nach der Veranstaltung im Londoner Guildhall länger geblieben, um beim Aufräumen zu helfen – doch als sie schließlich ihre Sachen aus der Garderobe holen wollten, waren die Taschen mit Schlüsselbund, Geldbeutel und Wechselkleidung spurlos verschwunden.

Während die meisten Gäste die Gala bereits verlassen hatten, halfen Bloodworth und Moloney noch beim Abbau der Veranstaltung. Als sie ihre Jacken und Taschen abholen wollten, fehlte jede Spur der wertvollen Utensilien. Eine hektische, einstündige Suche in den Hinterzimmern des Guildhall blieb ergebnislos. Ohne Schlüssel, ohne frische Kleidung und ohne die nötigsten Übernachtungsutensilien blieben ihnen nur eine Option: Sie quartierten sich notdürftig im Gästezimmer des Digitalchefs ein – und verbrachten die Nacht auf dem nackten Boden. Am nächsten Morgen musste Moloney sogar im selben Paar fünf Zentimeter hoher Absätze zur Arbeit pendeln, das sie bereits am Vorabend getragen hatte.

Erst am folgenden Tag wurden die Taschen wiederaufgefunden und zurückgegeben. Der Vorfall, wenn auch harmlos ausgegangen, bescherte den beiden immerhin eine ungewöhnliche Anekdote.

Doch nicht nur die Journalisten erlebten diese Woche peinliche Pannen. Auch in Wirtschaft und Politik sorgten kleine Fehler für ungewollte Schlagzeilen. So unterlief einem Pressesprecher des Scottish Mortgage Investment Trust ein Tippfehler in einer offiziellen Mitteilung – mit der Folge, dass Medien fälschlicherweise über eine falsche Bewertung von SpaceX berichteten. Die Korrektur kam zwar noch rechtzeitig, doch die falschen Zahlen hatten sich bereits verbreitet.

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In der Politik musste Andrew Griffith, der shadow business secretary der Konservativen, einen eigenen Fauxpas einräumen: In einem offiziellen Zitat wurde sein Titel als „Shadow Business Sexretary“ statt „Secretary“ wiedergegeben. Der Fehler wurde zwar schnell bemerkt und behoben, doch nicht ohne zuvor online für Heiterkeit gesorgt zu haben.

Unterdessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, am Dienstag in gehobener First-Class-Atmosphäre nach London – ein Detail, das Beobachtern bei seinen Terminen in der Hauptstadt nicht entging.

Für Bloodworth und Moloney endete die unfreiwillige Übernachtung glücklich: Ihre Taschen tauchten wieder auf. Der Vorfall zeigte jedoch, dass selbst bei bestens organisierten Events Chaos droht. Andere lernten derweil, dass selbst Profis mal einen schlechten Tag haben können – sei es durch einen Tippfehler oder einen falsch gedruckten Titel.

Burnhams First-Class-Reise bildete dabei einen markanten Kontrast zu der deutlich weniger komfortablen Nacht der beiden Journalisten.

Quelle