11 May 2026, 08:23

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Schilder begeistern

Ein Mann steht am Start eines Marathons vor einem großen "Marathon"-Schild mit einem Banner rechts daneben, im Hintergrund ein Gebäude mit Lichtern, Geländern und Fensterläden.

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Schilder begeistern

Über 17.000 Läuferinnen und Läufer beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz – kreative Schilder sorgen für Stimmung

Am vergangenen Wochenende gingen beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz mehr als 17.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Entlang der Strecke feuerten Zuschauer die Sportler mit kreativen, witzigen und manchmal tief persönlichen Schildern an. Die Botschaften mixten Popkultur, lokalen Humor und Insider-Witze – und gaben den Athletinnen und Athleten so zusätzlichen Schwung.

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Stundenlang säumten Fans die Straßen, wedelten mit selbstgebastelten Plakaten und jubelten Freunden und Familienmitgliedern zu. Alma Falkenstein hielt stolz „Der Teufel trägt Strava“ in die Höhe – eine humorvolle Anspielung auf „Der Teufel trägt Prada 2“ –, um ihre Schwestern und eine Freundin im Rennen zu unterstützen. Nicht weit entfernt sorgte Regina-Noelle Baums Schild „Kein Mitleid für die Waden!“ – bereits beim Leipziger Marathon gesichtet – für Lacher und Stöhnen bei den vorbeilaufenden Teilnehmern.

Lokaler Charme kam bei anderen Sprüchen besonders zur Geltung. Christina Bergmann und Pothi griffen einen Mainz-Klassiker auf: „Beeil dich … dein Apfelwein wird warm!“ Ihr Engagement endete nicht mit dem Rennen – am Abend ging es für sie direkt weiter zum Bundesliga-Spiel.

Persönliche Noten machten manche Schilder zu etwas Besonderem. Der Freund von Carolina Califice, ein Mathe-Student, wurde mit „Immerhin ist es kein Analysis“ motiviert. Marlen Macsenaere bediente sich dagegen bei der Popkultur und hielt „Lauf, Loulou, lauf – du schaffst das, Schatz!“ hoch – eine Anlehnung an ein berühmtes Kardashian-Meme.

Die Schilder wurden so sehr zum Teil des Events wie der Lauf selbst. Die Läufer tankten Energie aus der Menge, während die Zuschauer aus einem Morgen voller Anfeuerungen eine Mischung aus Humor, Motivation und lokalem Stolz machten. Für viele war der Halbmarathon nur der Auftakt zu einem Tag voller Sport und Feiern.

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