Grüne feiern mit Brezel-Tätowierungen – und ein paar VFB-Stuttgart-Fans machen mit
Senta ScheelWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne feiern mit Brezel-Tätowierungen – und ein paar VFB-Stuttgart-Fans machen mit
Ein kurioser Brauch prägte die Wahlfeier der Grünen in Stuttgart am 8. März 2026: Mehrere Wahlkampfhelfer ließen sich zum Gedenken an den Sieg Brezel-Tätowierungen stechen, darunter auch einige vom VFB Stuttgart. Die ungewöhnliche Idee sorgte für Aufmerksamkeit, wenn auch nur ein kleiner Kreis der Freiwilligen mitmachte.
Die Tätowierungen entstanden während der Wahlparty der Partei in Stuttgart. Zwei Helferinnen, Svenja und Frieda Fiedler, ließen sich die dauerhaften Brezel-Motive stechen. Wie viele weitere es waren und ob sich der Brauch über Baden-Württemberg hinaus verbreitete, blieb unklar.
Cem Özdemir, der Wahlgewinner der Grünen, überlegte kurz, sich ebenfalls eine stechen zu lassen, lehnte aber schließlich ab. Sein Team scherzte später, die Tätowiermaschine stehe weiterhin bereit – ein klarer Appell an ihn, es sich doch noch anders zu überlegen. Özdemir hatte Tätowierungen zuvor mit einem Augenzwinkern abgetan und sie mit Aufklebern auf einem Ferrari verglichen.
Die Brezel-Tätowierungen wurden zu einem kleinen, aber prägnanten Detail der Wahlfeierlichkeiten der Grünen. Zwar verzichtete Özdemir, doch für einige Helfer vom VFB Stuttgart hinterließ der Brauch bleibende Spuren. Ob die Aktion bei künftigen Kampagnen wiederauflebt, ließ die Partei offen.






