30 June 2026, 00:18

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet jetzt

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet jetzt

Die Stadt Freiburg startet eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Initiative unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ zielt darauf ab, die alltägliche Realität von Misshandlung zu thematisieren, der Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen ausgesetzt sind. Dazu zählen häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Angriffe und Übergriffe im öffentlichen Raum.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte, die Kampagne solle Betroffene ermutigen, sich zu melden und Hilfe zu suchen. Sie ist Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Organisationen entwickelt wurde, um solche Gewaltformen zu bekämpfen.

Simone Thomas, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, wies darauf hin, dass Gewalt viele Gesichter habe. Ziel sei es, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln gegen diese Übergriffe anzuregen.

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Unterstützt wird die Kampagne von der Mekriba-Stiftung, die sich auf Prävention, Aufklärung und Opferschutz konzentriert. Über 70 Fachstellen und Initiativen arbeiten mit der Stadt zusammen, um den Aktionsplan umzusetzen. Alle Materialien verweisen Betroffene an spezifische Beratungs- und Hilfsangebote.

In ganz Freiburg wird die Kampagne sichtbar sein: Plakate, Social-Media-Inhalte und weitere öffentliche Aktionen machen auf verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt aufmerksam. Die Initiative steht zudem im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die von Regierungen verlangt, solche Gewalt systematisch zu bekämpfen und den Schutz von Betroffenen zu verbessern.

Die Kampagne soll Betroffene stärken und die Öffentlichkeit über bestehende Hilfsangebote informieren. Klare Wege zur Unterstützung werden aufgezeigt, um Hemmschwellen abzubauen und mehr Menschen dazu zu bewegen, Gewalt zu melden.

Quelle