10 May 2026, 08:22

Frankfurter Flughafen plant fairere Lärmverteilung bis 2033

Gebäude mit "ibis budget frankfurt airport"-Schilder, geparkten Autos, Topfpflanzen, einer Straßenlaterne, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Frankfurter Flughafen plant fairere Lärmverteilung bis 2033

Neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt: Lärm soll gerechter verteilt werden

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt soll die Lärmbelastung fairer auf die umliegenden Gemeinden verteilen. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr hat das Konzept geprüft, das Maßnahmen zur Verringerung der frühen Morgenstörungen und eine ausgewogenere Verteilung der Flugrouten vorsieht. Die Änderungen sind auf bis zu 560.000 Flugbewegungen bis zum Jahr 2033 ausgelegt.

Laut dem überarbeiteten Plan bleibt die Westbahn die Hauptroute für die meisten Starts. Abflugkorridore in nordwestlicher Richtung und Anflüge aus dem Süden sollen je nach Verkehrsaufkommen abwechselnd genutzt werden. Dadurch soll die Lärmbelastung gleichmäßiger auf die betroffenen Gebiete verteilt werden.

Als zusätzliche Entlastung wurde eine morgendliche Lärmpause eingeführt: Starts in nordwestlicher Richtung sind vor 6 Uhr nun untersagt. Ziel ist es, den Anwohnern in den frühen Stunden ruhigere Phasen zu ermöglichen.

Die Bewertung des Landes bestätigt, dass das neue Konzept mit dem bestehenden Lärmschutzrahmen vereinbar ist. Während Gemeinden wie Nauheim und Rüsselsheim mit weniger Lärm rechnen können, könnte die Belastung in Flörsheim und Eddersheim steigen. Für Wiesbaden und Mainz wird hingegen keine spürbare zusätzliche Belastung erwartet.

Um Bedenken entgegenzuwirken, wurde ein freiwilliges Lärmschutzpaket vereinbart. Dieses umfasst erweiterte Schallschutzmaßnahmen und zusätzliche finanzielle Unterstützung für betroffene Gemeinden.

Der überarbeitete Plan setzt auf eine ausgewogenere Lärmverteilung und gezielte Ruhezeiten. Durch die Maßnahmen sowie die finanzielle Unterstützung soll die Belastung für Anwohner in der Nähe des Flughafens verringert werden. Die Umsetzung hängt jedoch von den künftigen Flugvolumina und einer kontinuierlichen Überwachung ab.

Quelle