26 March 2026, 22:24

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum vernetzte E-Autos zur leichten Beute werden

Plakat, das einen Steuerrabatt von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 bewirbt, mit einem Bild eines Autos.

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum vernetzte E-Autos zur leichten Beute werden

Elektroautos im Visier: Cyberangriffe werden zur wachsenden Gefahr

Trotz großer Fortschritte bei der Fahrzeugsicherheit sehen sich Elektroautos (E-Autos) einer immer größeren Bedrohung durch Cyberangriffe ausgesetzt. Ein aktueller Bericht zeigt auf, wie Hacker Sicherheitslücken in der Software ausnutzen könnten, um ganze Fahrzeugflotten anzugreifen. Gleichzeitig warnen Branchenexperten: Zwar sinkt das Unfallrisiko, doch die digitalen Schwachstellen nehmen zu.

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Moderne Autos sind auf vernetzte Systeme angewiesen – etwa für Fahrerassistenzfunktionen, die die Unfallzahlen deutlich reduziert haben. Doch genau diese Vernetzung eröffnet Cyberkriminellen neue Angriffsmöglichkeiten. Wie der IT-Sicherheitsexperte Christoph Krauss erklärt, könnten Angreifer schwache Softwareschnittstellen ausnutzen, um in die IT-Systeme der Fahrzeuge einzudringen. Im schlimmsten Fall ließen sich ganze Baureihen lahmlegen oder Funktionen aus der Ferne manipulieren – etwa die Heizung tausender E-Autos auf Höchstleistung schalten und so die Batterien komplett entladen.

Der Bericht verweist auf frühere Schwachstellen in Programmierschnittstellen (APIs), bei denen mangelhafte Authentifizierung den Zugriff allein über die Fahrzeug-Identifikationsnummer ermöglichte. Zwar gab es in den letzten fünf Jahren keine bestätigten Angriffe auf E-Autos über solche Lücken, doch kontrollierte Tests – wie beim Pwn2Own Automotive 2026 – haben gezeigt, dass Risiken weiterhin bestehen. Die Sicherheitsstandards wurden zwar verschärft, doch Experten betonen, dass entschlossene Hacker weiterhin Wege finden könnten.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, arbeiten Hersteller und Sicherheitsexperten nun enger zusammen. Ihr Ziel: die verbleibenden Lücken in der Abwehr vernetzter Fahrzeuge zu schließen, bevor Kriminelle sie ausnutzen können.

Der Trend zu intelligenteren, vernetzten Fahrzeugen hat zwar das Unfallrisiko verringert, aber gleichzeitig neue digitale Gefahren geschaffen. Besonders E-Autos bleiben verwundbar – mit dem Potenzial für großflächige Störungen, falls APIs kompromittiert werden. Die Branche setzt auf Zusammenarbeit, um den Schutz zu verstärken, doch mit dem technologischen Fortschritt wächst auch die Bedrohung durch Cyberangriffe weiter.

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