29 April 2026, 16:41

CSU-Politiker Dorn will Spitzensteuersatz früher greifen lassen – und löst Streit aus

Eine Europakarte mit Farben, die die Spitzensätze der Einkommensteuer pro Land anzeigen, mit der Überschrift "Spitzensätze der Einkommensteuer in Europa."

CSU-Politiker Dorn will Spitzensteuersatz früher greifen lassen – und löst Streit aus

Florian Dorn, Politiker der CSU, hat einen Plan vorgelegt, den Spitzensteuersatz anzuheben und ihn früher greifen zu lassen. Sein Vorschlag sieht vor, dass die höchste Steuerstufe bereits ab 210.000 Euro statt wie bisher bei 278.000 Euro beginnen soll. Seine Ideen haben bereits eine Debatte ausgelöst, wobei die SPD bereits Widerspruch angemeldet hat.

Dorn argumentierte, die Mittelschicht reiche viel weiter nach oben in der Einkommensskala, als viele annehmen. Zudem verwies er darauf, dass die reichsten zehn Prozent der Steuerzahler bereits fast 60 Prozent aller Steuereinnahmen aufbrächten. Diese Zahlen, so Dorn, rechtfertigten eine Anpassung des Steuersystems.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gleichzeitig verteidigte er Pläne zur Steuerentlastung für Besserverdiener. Als die SPD Kritik übte, wies Dorn die Einwände scharf zurück. Seine Haltung deutet darauf hin, dass er an ein Gleichgewicht zwischen höheren Abgaben für die Spitzenverdiener und Entlastungen für diejenigen unmittelbar darunter glaubt.

Der Vorschlag würde die Grenze für den Spitzensteuersatz um fast 70.000 Euro senken. Sollte er umgesetzt werden, beträfe dies Gutverdiener, während die Entlastungen für andere erhalten blieben. Dorns Plan steht nun vor einer weiteren politischen Prüfung, bevor mögliche Änderungen in Kraft treten.

Quelle