Brandenburgs Machtwechsel: SPD und CDU bilden überraschende Koalition nach BSW-Debakel
Gesa EigenwilligBSW-Fraktionschef Lüders: "Das ist ein Sumpf" - Brandenburgs Machtwechsel: SPD und CDU bilden überraschende Koalition nach BSW-Debakel
Brandenburgs politische Landschaft hat sich nach dem Scheitern der SPD-BSW-Koalition im Januar 2026 grundlegend verändert. Der Bruch führte zu einem neuen Bündnis zwischen SPD und CDU, die nun die Landesregierung stellen. Unterdessen spitzen sich die Konflikte innerhalb der BSW weiter zu – selbst ihr eigener Fraktionsvorsitzender übt scharfe Kritik.
Die SPD-BSW-Koalition war zu Beginn des Jahres an den anhaltenden internen Machtkämpfen innerhalb der BSW-Fraktion zerbrochen. Mehrere Abgeordnete verließen daraufhin sowohl die Partei als auch die Fraktion.
Niels-Olaf Lüders, Fraktionschef der BSW in Brandenburg, verurteilte die politische Turbulenz nach dem Koalitionsende. Er bezeichnete die Lage als "Schlangengrube" und gab sich überrascht über die Heftigkeit der Auseinandersetzungen. Lüders warf zudem vor, viele der internen Konflikte seien übertrieben oder gar erfunden worden.
Nach dem Kollaps der Koalition wandte sich die SPD an die CDU, um eine neue Regierung zu bilden. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und CDU-Landeschef Jan Redmann einigten sich auf einen Koalitionsvertrag, der die Pläne bis 2029 festlegt. Damit kehrt die CDU unter einer rot-schwarzen Allianz in die Brandenburgische Landesregierung zurück.
Die neue SPD-CDU-Koalition übernimmt nun die Regierungsverantwortung in Brandenburg und ersetzt das gescheiterte Bündnis mit der BSW. Innerhalb der BSW bleiben die Gräben tief – weiterhin verlassen Abgeordnete die Partei. Die politische Neuaufstellung folgt auf Monate der Instabilität und innerparteilichen Zerwürfnisse.






