Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West für 5.000 Menschen am westlichen Stadtrand
Gabriel HethurBerlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West für 5.000 Menschen am westlichen Stadtrand
Berlin treibt Pläne für ein großes neues Stadtquartier im äußersten Westen voran. Das Projekt mit dem Namen Stadteingang West soll das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald in ein Wohngebiet für bis zu 5.000 Menschen verwandeln. Die Entwicklung ist zudem Teil umfassender Infrastrukturmaßnahmen, darunter der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm.
Das neue Viertel erstreckt sich auf etwa 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Im Zentrum des Gebiets, auf dem früheren Güterbahnhof, sollen mindestens 2.400 Wohnungen entstehen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung beim Bau; die Arbeiten werden voraussichtlich ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen.
Der Zeitplan des Projekts fällt mit Straßenbauvorhaben in Charlottenburg-Wilmersdorf zusammen. Der Ersatz des Autobahndreiecks Funkturm wird die bisher abgelegene Gegend deutlich besser erschließen. Dieser Infrastrukturausbau hat die Entwicklung des Quartiers beschleunigt.
Falls Berlin sich jemals erfolgreich um die Austragung der Olympischen oder Paralympischen Spiele bewirbt, könnte das Gelände zudem als Olympisches Dorf dienen. Ein Teil der neuen Wohnungen würde dann vorübergehend Athleten beherbergen, bevor sie nach den Spielen in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.
Das Vorhaben Stadteingang West bringt Tausende neue Wohnungen an den westlichen Rand Berlins. Verbesserte Verkehrsanbindungen und die mögliche olympische Perspektive verleihen dem Projekt zusätzlichen Schwung. Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Jahren beginnen, die Fertigstellung ist für die Mitte der 2030er Jahre geplant.






