Berlin-Halbmarathon: Petros jagt Rekord, Krause will Comeback perfekt machen
Gesa EigenwilligBerlin-Halbmarathon: Petros jagt Rekord, Krause will Comeback perfekt machen
Berlin-Halbmarathon am Sonntag: Zwei deutsche Spitzenläufer mit persönlichen Zielen
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag werden zwei der besten deutschen Läufer persönliche Bestmarken anpeilen. Amanal Petros will seinen eigenen nationalen Rekord brechen, während Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr ein Comeback schaffen möchte. Beide Athleten haben ihre Vorbereitung gezielt auf die schnelle, flache Strecke durch die Hauptstadt ausgerichtet.
Petros hat monatelang in Kenia trainiert, um seine Leistung zu optimieren. Sein Ziel ist eine Zeit unter 59 Minuten – unterstützt von Tempomachern. Die kühlen Berliner Temperaturen, die zwischen 3°C und 8°C vorhergesagt werden, entsprechen mit 8–9°C seinen idealen Wettkampfbedingungen. Der Halbmarathon dient ihm zudem als wichtiger Testlauf für den London-Marathon am 26. April.
Krause geht mit dem festen Willen an den Start, ihr letztjähriges Ergebnis zu verbessern. Damals war sie zu schnell gestartet und in der Schlussphase eingeknickt. Diesmal plant sie ein kontrollierteres Rennen. Der Berlin-Halbmarathon bildet für sie den Abschluss der Frühlingsaison; ihr nächster großer Fokus liegt auf den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham Mitte August. Auf Bahnwettkämpfe wird sie erst ab Mitte Juni zurückkehren.
Die Strecke selbst ist für ihre Schnelligkeit bekannt: Mit minimalen Höhenunterschieden begünstigt sie schnelle Zeiten. Geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit und kühle Temperaturen reduzieren zudem das Risiko von Überhitzung und kommen den Läufern entgegen.
Während Petros einen neuen deutschen Rekord anvisiert, strebt Krause nach Rehabilitation nach dem Rückschlag des Vorjahres. Beide profitieren von den idealen Bedingungen der Strecke und des Wetters – ihre Leistungen werden die Weichen für ihre Sommerkampagnen stellen.






