Baubeginn für die A14-Verlängerung: Brandenburg bekommt bessere Ostsee-Anbindung
Senta ScheelBaubeginn für die A14-Verlängerung: Brandenburg bekommt bessere Ostsee-Anbindung
Offizieller Baubeginn für den Ausbau der A14 in Brandenburg
Die Bauarbeiten an der Verlängerung der A14 in Brandenburg haben offiziell begonnen. Das Projekt soll eine durchgehende Autobahnverbindung von Magdeburg bis zur Ostsee schaffen und so die Anbindung für Bewohner und Unternehmen in den Regionen Altmark und Prignitz deutlich verbessern.
Bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben ist ein 6,8 Kilometer langer Abschnitt der A14 zwischen Lüderitz und Stendal-Süd. Diese Strecke optimiert die Erreichbarkeit in der Altmark und ist Teil einer 36 Kilometer langen durchgehenden Autobahn zwischen Wolmirstedt und Stendal-Süd. Die ursprüngliche Inbetriebnahme dieses Teilstücks hatte sich aufgrund technischer Probleme verzögert.
Aktuell laufen die Arbeiten an einem weiteren Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt, in den rund 316 Millionen Euro investiert werden. In Wittenberge entsteht zudem eine neue Elbbrücke, die vom Bund mit etwa 120 Millionen Euro finanziert wird. Die Brücke wird eine Länge von 1.109 Metern aufweisen und auf ihrer Ostseite einen drei Meter breiten Geh- und Radweg erhalten. Optisch in die Landschaft eingebettet, wird sie die benachbarte A14-Autobahnbrücke ergänzen. Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant.
Die nördliche Verlängerung der A14 wird die Verkehrsanbindung in der Region spürbar stärken und die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Die bereits fertigen Abschnitte und laufenden Projekte markieren wichtige Fortschritte auf dem Weg zu einer nahtlosen Autobahnverbindung von Magdeburg bis an die Ostsee.
