11 May 2026, 02:27

Alma Hasun begeistert Wien mit atemberaubenden Monologen auf der Bühne

Ein Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" ist aufgeschlagen und zeigt eine Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun begeistert Wien mit atemberaubenden Monologen auf der Bühne

Die Schauspielerin Alma Hasun hat für ihre eindringlichen Monologe in jüngsten Theaterproduktionen weitreichende Anerkennung erhalten. Ihre Auftritte in Wien begeistern das Publikum und beweisen ihr Talent, komplexe und emotional anspruchsvolle Rollen meisterhaft umzusetzen.

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Von klassischen Stücken Tschechows bis hin zu zum Nachdenken anregenden modernen Dramen spiegelt Hasuns Werk sowohl ihre künstlerische Bandbreite als auch ihre tiefe Verbindung zur Literatur wider – eine Leidenschaft, die ihr von ihrem Vater vermittelt wurde.

Ihre jüngste herausragende Rolle spielte sie in Sophia oder Das Ende der Humanisten, inszeniert am Wiener Kammerspiele-Theater. Der zweieinhalbstündige Monolog handelte von einem Besuch der Tochter bei ihrem Vater und dessen Bindung zu einem humanoiden Roboter. Kritiker lobten ihre Fähigkeit, die Aufmerksamkeit des Publikums während der anspruchsvollen Solo-Darbietung ununterbrochen zu halten.

Zuvor hatte sie sich in Ganymed Areal bewährt, einem dreistündigen Monolog, der im Otto-Wagner-Areal in Wien-Penzing angesiedelt war. Das Stück, Teil des ortsbezogenen Stationentheaters, drehte sich um einen Pianisten, der die Fähigkeit zu spielen verloren hat. Beide Produktionen erhielten begeisterte Kritiken für ihre Tiefe und emotionale Wucht.

Hasuns Vielseitigkeit beschränkt sich nicht auf zeitgenössische Werke. Sie trat auch in Anton Tschechows Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt auf und unterstrich damit erneut ihr breites Spektrum. Ihre Rollenvorbereitung umfasst oft eine intensive literarische Auseinandersetzung – zuletzt prägte sie Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen für ihre Herangehensweise an das NS-Zeit-Drama Die Kostverköstiger.

Ihre Liebe zum Erzählenden begann früh, geprägt durch die Bekanntschaft mit Autoren wie Hemingway, Hesse und Max Frisch, die ihr Vater ihr vermittelte. Diese Grundlage beeinflusst bis heute ihre Bühnenentscheidungen, wo sie vielschichtige Charaktere mit Intensität und Präzision zum Leben erweckt.

Hasuns jüngste Auftritte haben ihren Ruf als eine der faszinierendsten Kräfte des österreichischen Theaters gefestigt. Mit jeder Rolle zeigt sie auf einzigartige Weise, wie sie das Publikum durch langatmige, emotional aufgeladene Erzählungen in ihren Bann zieht. Ihre kommenden Projekte werden von Kritikern und Fans nun mit großer Spannung erwartet.

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