27 March 2026, 16:24

15 Bundesländer erhöhen Beamtengehälter – Hessen bleibt außen vor

Eine Liniendiagramm, das die Gehaltsentwicklung in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem Text.

15 Bundesländer erhöhen Beamtengehälter – Hessen bleibt außen vor

Beamte in 15 von 16 Bundesländern erhalten Gehaltserhöhung

Nach einer Einigung der Landesregierungen wird die jüngste Tarifvereinbarung für den öffentlichen Dienst auf Beamte in 15 der 16 deutschen Bundesländer ausgeweitet. Den Anstoß gab ein Vorschlag der regierenden CDU- und SPD-Fraktionen in Sachsen, dem sich schnell weitere Länder anschlossen. Gewerkschaften und Politiker begrüßten die Ankündigung als faire Anerkennung der Arbeit öffentlicher Bediensteter.

Die Gehaltserhöhungen orientieren sich am Tarifabschluss vom Februar 2024, der eine Gesamtsteigerung von 5,8 Prozent über 27 Monate vorsieht. Die erste Anpassung um 2,8 Prozent tritt am 1. April 2026 in Kraft. Weitere Erhöhungen um 2,0 Prozent und 1,0 Prozent folgen jeweils am 1. März 2027 und 1. Januar 2028.

Die sächsische Koalition aus CDU und SPD hatte die Initiative ergriffen. Henning Homann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, betonte, die Entscheidung zeige Respekt vor den Beamten. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, nannte den Deal eine "Frage der Gerechtigkeit". Ralf Hron, stellvertretender Vorsitzender des DGB Sachsen, ergänzte, Beamte seien unverzichtbar für die Aufrechterhaltung von Rechtsstaat und Demokratie.

Zu den Ländern, die sich der Vereinbarung anschlossen, zählen Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Hessen bleibt als einziges Bundesland außen vor, da es separate Verhandlungen führt.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lobte die Entscheidung der Koalition als positiven Schritt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

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Die Gehaltsanpassung betrifft Beamte in 15 Bundesländern und beginnt mit einer Erhöhung um 2,8 Prozent im April 2026. Weitere Stufen folgen 2027 und 2028 – in Übereinstimmung mit dem Tarifabschluss von Februar 2024. Damit erhalten die meisten öffentlichen Bediensteten in Deutschland dieselben Lohnanpassungen wie die Beschäftigten im weiteren öffentlichen Sektor.

Quelle