WM 2026 startet mit 48 Teams und politischen Spannungen in drei Ländern
Gesa EigenwilligWM 2026 startet mit 48 Teams und politischen Spannungen in drei Ländern
Die Fußball-WM 2026 der Männer beginnt an diesem Donnerstag in drei Gastgeberländern: den USA, Kanada und Mexiko. Als größtes Sportereignis der Welt werden 48 Mannschaften um den Titel kämpfen. Das diesjährige Turnier hat bereits Debatten über Zugang, Nachhaltigkeit und politische Spannungen ausgelöst.
Zum ersten Mal findet eine WM in drei Ländern statt, mit Spielen in 16 Städten. Unter den 48 qualifizierten Teams geben Kap Verde, Curaçao und Jordanien ihr Debüt. Fans können den kompletten Spielplan nun herunterladen und ausdrucken, während die Medienberichterstattung massiv ausgebaut wurde – allein die aktuelle Ausgabe widmet dem Event 14 Seiten, tägliche Updates sind geplant.
Die USA haben strenge Einreisebestimmungen erlassen, die sowohl Fans als auch Spieler der teilnehmenden Nationen betreffen. Kanadas Rolle als Mitausrichter könnte dagegen einen offeneren, demokratischeren Kontrast zu den zunehmend autoritären Politikansätzen der USA bieten.
In Mexiko haben explodierende Ticketpreise den Fußball für normale Fans weiter in die Ferne gerückt. Auch der gigantische Umfang des Turniers steht im Widerspruch zu den Nachhaltigkeitsversprechen der FIFA – ein Problem, das angesichts der sich verschärfenden Klimakrise besonders brisant ist. Unterdessen wies DFB-Sportdirektor Andreas Rettig die anhaltenden Diskussionen über das Mitsingen der Nationalhymnen durch Spieler als Ablenkung zurück.
Das erweiterte Format mit 48 Teams markiert einen historischen Wandel für die WM. Mit Spielen, die sich über ganz Nordamerika verteilen, sehen sich die Organisatoren vor logistischen und politischen Herausforderungen. Die ökologischen Folgen des Turniers und die Zugänglichkeit für Fans bleiben zentrale Themen, während die Weltmeisterschaft nun anläuft.






