Wie RB Leipzig nach dem 0:6-Debakel gegen Bayern zur Topmannschaft wurde
Gesa EigenwilligWie RB Leipzig nach dem 0:6-Debakel gegen Bayern zur Topmannschaft wurde
RB Leipzig-Kapitän: „Wir sind ein richtig starkes Team“
Nach einem enttäuschenden Saisonstart, darunter eine 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern am ersten Bundesliga-Spieltag, fand RB Leipzig schnell zurück in die Erfolgsspur. Seit Ende August spielt die Mannschaft unter dem neuen Cheftrainer Ole Werner sehr erfolgreich. Mannschaftskapitän David Raum blickt zurück und erklärt, was sich nach der „Bayern-Lektion“ zum Besseren gewendet hat.
RB Leipzig hat nach einem desaströsen Saisonauftakt eine beeindruckende Wende hingelegt. Am ersten Spieltag der Bundesliga kassierte die Mannschaft eine deutliche 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern München. Doch seitdem hat sich das Team unter neuer Führung bis auf den zweiten Tabellenplatz hochgearbeitet.
Der Aufschwung begann Ende August mit der Verpflichtung von Cheftrainer Ole Werner. Seine Wirkung war sofort spürbar: In den letzten zwölf Ligaspielen holte Leipzig neun Siege und zwei Unentschieden – nur eine Partie endete mit einer Niederlage.
Eine Schlüsselrolle in dieser Serie spielten die defensiven Verbesserungen. Die Mannschaft hielt bereits sechsmal zu Null, ein deutlicher Kontrast zum wackeligen Start. Kapitän David Raum führte den Umschwung auf ehrliche Mannschaftsgespräche und taktische Anpassungen nach der Bayern-Pleite zurück.
Raum lobte zudem die Mentalität der Truppe und den Einfluss von Werners Methoden. Nun steht das nächste Prüffeld an: das ostdeutsche Derby gegen den 1. FC Union Berlin am Freitagabend.
Abseits des Platzes gab der Verein bekannt, dass Tatjana Haenni ab dem 1. Januar 2026 die neue Geschäftsführerin wird. Über einen möglichen künftigen Fußballtrainer wurden keine Details bekannt.
Leipzigs Wandel von einer 0:6-Niederlage zum Tabellenzweiten unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Teams. Das anstehende Derby gegen Union Berlin wird zeigen, wie weit die Mannschaft unter Werners Führung bereits gekommen ist. Bis dahin bleibt der Fokus darauf, die starke Form in der Liga zu halten.
