06 April 2026, 20:26

Wie die taz ihre Zukunft mit Vermächtnissen und Spenden sichert

Gelbgewordene alte Zeitung mit "Credit Communal de France" in fetter schwarzer Schrift.

Wie die taz ihre Zukunft mit Vermächtnissen und Spenden sichert

1979 sagten Branchenkenner der neu gegründeten taz eine Überlebensdauer von weniger als einem Jahr voraus. Fast 40 Jahre später existiert die unabhängige Zeitung nicht nur weiter, sondern vertritt nach wie vor ihre Gründungsideale. Heute blickt sie nach vorn – und wirbt bei ihren Unterstützer:innen darum, ihre Zukunft durch finanzielle Zuwendungen und Vermächtnisse abzusichern.

In einer von Umbrüchen geprägten Medienlandschaft gegründet, widerlegte die taz früh die Skepsis mit ihrem Engagement für frische Perspektiven und progressive Werte. Über vier Jahrzehnte hinweg hat sie tiefgreifende Veränderungen in der Zeitungsbranche überstanden, sich angepasst und dabei stets ihrer ursprünglichen Mission treu geblieben.

Nun konzentriert sich die Zeitung darauf, ihr Erbe für die nächste Generation zu bewahren. Sie zeigt drei Wege auf, wie Unterstützer:innen über ihren Tod hinaus einen Beitrag leisten können: durch die Vererbung von Genossenschaftsanteilen, die Benennung der taz Panter Stiftung als Begünstigte im Testament oder durch ein direktes finanzielles Vermächtnis. Jede Option garantiert eine fortlaufende Förderung des unabhängigen Journalismus.

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Vererbte Genossenschaftsanteile bleiben nach dem Tod einer Anteilseigner:in im Besitz der Zeitung. Die gemeinnützige taz Panter Stiftung kann ebenfalls als Begünstigte eingesetzt werden und leitet die Mittel an Projekte weiter, die den Werten der Zeitung entsprechen. Um mögliche Fragen zu klären, hat die taz einen Leitfaden veröffentlicht, der die Details dieser Möglichkeiten erläutert.

Mit klaren Wegen für langfristige Unterstützung will die taz ihre Unabhängigkeit und ihren Einfluss sichern. Finanzielle Zuwendungen durch Testamente oder Anteilsübertragungen werden der Zeitung helfen, künftige Herausforderungen zu meistern. Die Initiative spiegelt ihren anhaltenden Glauben an kollektive Verantwortung und generationenübergreifende Kontinuität wider.

Quelle