25 January 2026, 14:35

Wenigentaft feiert sein Kirmesfest trotz Regen mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Ein mit bunten Blumen, Kerzen und einer Tafel mit einem Porträt und Text geschmückter Tisch, vor einer Kulisse aus Pflanzen, Stühlen und anderen Gegenständen, schafft eine festliche Atmosphäre für die Bruderschaft von St. Joseph.

Wenigentaft feiert sein Kirmesfest trotz Regen mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Kleines Dorf Wenigentaft feiert traditionelles Kirmesfest vom 24. bis 27. Oktober

Im beschaulichen Wenigentaft fand vom 24. bis 27. Oktober das jährliche Kirmesfest statt. Den Auftakt bildete ein feierlicher Kirchweihgottesdienst in der St.-Georgs-Kirche, der den offiziellen Beginn der Festlichkeiten markierte. Trotz regnerischen Wetters ließ sich die Dorfgemeinschaft die Traditionen nicht nehmen und verlegte Musik, Tanz und Ansprachen einfach ins Trockene.

Die Messe wurde von Pfarrer Ulrich Piesche zelebriert, unterstützt von Siegfried Schlosser und einer Gruppe Messdiener. Sebastian Schuchert begleitete den Gottesdienst an der Orgel, während Lilian Schlosser und Beatrix Gassmann die Fürbitten verlasen. Die feierliche Atmosphäre stimmte die Gemeinde auf die kommenden Festtage ein.

Im Anschluss empfing Landkreisbürgermeister Johannes Ritz die Kirmesgesellschaft und die Blasmusikanten zu einem Umtrunk in seinem Haus. Die Feierlichkeiten setzten sich mit schwungvollen Auftritten im Gemeinschaftszentrum fort, wo Kirmespaare und die Blaskapelle das Publikum mit traditionellen Tänzen unterhielten. Ein Höhepunkt waren die Kirmesreden, die Julian Schwarzer und Jan Schiller von der Gruppe "Poatzknechte" hielten. Diana Henning, die die Reden verfasst hatte, erhielt auf der Bühne als Dank für ihre Arbeit einen großen, farbenfrohen Blumenstrauß. Der sonst unter freiem Himmel stattfindende Lindentanz musste zwar wegen des schlechten Wetters in Innenräume verlegt werden, brachte die Menschen aber dennoch in festlicher Stimmung zusammen.

Nach vier Tagen voller Musik, Tanz und Gemeinschaftskraft ging das Fest zu Ende. Dank des Engagements der Organisatoren und Dorfbewohner blieben die Bräuche lebendig – auch wenn das Wetter einige Anpassungen erforderte. Die Veranstaltung stärkte nicht nur die lokalen Traditionen, sondern schuf einmal mehr ein verbindendes Erlebnis für die Nachbarschaft.

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