12 June 2026, 20:19

Weihenstephan setzt auf KI-gesteuertes Lade-Depot für Elektro-Lkw in Freising

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw

Weihenstephan setzt auf KI-gesteuertes Lade-Depot für Elektro-Lkw in Freising

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat sich mit Delta Charge zusammengetan, um in Freising ein mit KI gesteuertes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb zu nehmen. Die Anlage zählt zu den ersten schnellen Ladehubs mit Batteriespeicher für eine große deutsche Brauerei und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung.

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Das neue Depot vereint Schnellladetechnik, Solarstrom, Batteriespeicher und ein KI-basiertes Energiemanagementsystem. Zwei an der Decke montierte Schnellladestationen mit je 150 kW Leistung ermöglichen das rasche Aufladen der Elektro-Lkw. Gespeist wird das System von einer Batterieeinheit mit einer anfänglichen Kapazität von 125 kW und 257 kWh, die auf bis zu 375 kW und 771 kWh erweiterbar ist.

Eine KI-gesteuerte Regelung koordiniert den Energiefluss zwischen der bestehenden 380-kWp-Solaranlage auf dem Gelände, dem Batteriespeicher und den Ladestationen. Dadurch kann die Anlage den vor Ort erzeugten Solarstrom direkt für die Ladeinfrastruktur nutzen. Das System sorgt für eine effiziente Energieverteilung und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit vom Stromnetz.

Die Projektpartner betonen die wachsende Bedeutung der Kombination aus Elektro-Lkw, stationären Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement. Zudem sei das Konzept skalierbar und lasse sich auf andere Logistik- und Industrieanwendungen übertragen. Das Depots in Freising zeigt, wie erneuerbare Energien und smarte Technologien den gewerblichen Transport unterstützen können. Die Investition von Weihenstephan in dieses System steht im Einklang mit seinen umfassenden Nachhaltigkeitszielen. Das skalierbare Design könnte den Weg für ähnliche Projekte in verschiedenen Branchen ebnen.

Quelle