Neue Ausstellung: 'Die Beseitigung von GDR-Staatssymbolen' - Was aus den DDR-Symbolen nach 1990 wirklich wurde
Eine neue Ausstellung in Berlin untersucht, was nach dem Fall der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) mit den Symbolen Ostdeutschlands geschah. Unter dem Titel "Ein Land im Container: Die Entsorgung der DDR-Staatssymbole" zeigt sie, wie Fahnen, Embleme und Orden fast über Nacht aus dem öffentlichen Raum verschwanden.
Als die DDR 1990 unterging, wurden ihre Staatssymbole mit bemerkenswerter Geschwindigkeit entfernt. Viele landeten im Müll, in Sperrmüllcontainern oder auf Flohmärkten. Andere gelangten in Museen, darunter das DDR-Museum in Berlin-Mitte, das nun die Ausstellung beherbergt.
Die Schau fragt, warum die visuelle Identität eines ganzen Landes so abrupt verschwand. Gleichzeitig lenkt sie den Blick auf die wenigen verbliebenen Spuren – wie das Ernst-Thälmann-Denkmal in Berlin, das seit 2001 unter Denkmalschutz steht, dessen Zukunft aber seit der Wiedervereinigung diskutiert wird.
Noch bis Mitte November bietet die Ausstellung Besuchern die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Geschichte bewahrt – oder verworfen – wird.
Das Schicksal der DDR-Symbole offenbart, wie schnell die Vergangenheit einer Nation getilgt werden kann. Während die meisten weggeworfen oder verkauft wurden, überlebten einige in Museen oder als geschützte Denkmäler. Die Ausstellung wirft einen seltenen Blick auf das, was blieb – und was nach 1990 für immer verloren ging.






