11 March 2026, 14:24

Wahlmanipulation in Düdingen: Ermittlungen wegen Verdachts auf Stimmensammlung bei Gemeinderatswahlen

Ein grüner Zettel mit der Aufschrift "Municipales Elections" auf einem weißen Hintergrund.

Wahlmanipulation in Düdingen: Ermittlungen wegen Verdachts auf Stimmensammlung bei Gemeinderatswahlen

Behörden in Düdingen ermitteln wegen Verdachts auf Stimmensammlung bei Gemeinderatswahlen

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Die Behörden in Düdingen untersuchen mögliche Fälle von Stimmensammlung im Zusammenhang mit den jüngsten Wahlen zum Generalrat. Das Wahlbüro hatte am vergangenen Sonntag Unregelmäßigkeiten festgestellt, nachdem mehrere Dutzend Stimmzettel mit auffällig ähnlicher Handschrift aufgefallen waren. Der Fall wurde inzwischen der Staatsanwaltschaft zur strafrechtlichen Prüfung übermittelt.

Die Auffälligkeiten traten während der Auszählung der Stimmen für den 50 Sitze umfassenden Generalrat zutage. Wahlhelfer bemerkten ungewöhnliche Muster in der Schrift auf mehreren Stimmzetteln, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen Manipulation weckte. Nach Schweizer Recht stellt Stimmensammlung – also das Einsammeln und Einreichen fremder Wahlunterlagen durch Dritte – eine Straftat gemäß Artikel 282bis des Strafgesetzbuchs dar.

Das Wahlbüro informierte umgehend die Bezirksverwaltung, die den Fall an die Freiburger Staatsanwaltschaft weiterleitete. Die Ermittler prüfen nun, ob die Unregelmäßigkeiten das Wahlergebnis beeinflusst haben könnten. Bei den Generalratswahlen am 8. März 2026 hatte Die Mitte ihre Position als stärkste Kraft behauptet, während die SVP weiter an Boden gewann.

Die Staatsanwaltschaft hat bisher keine weiteren Details bekannt gegeben, doch liegt der Fokus darauf, das Ausmaß etwaiger Verstöße und deren mögliche Auswirkungen auf die Wahl zu klären.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten die Verantwortlichen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Ergebnis der Ermittlungen wird auch darüber entscheiden, ob das Wahlergebnis Bestand hat oder einer Überprüfung bedarf. Wie lange die Untersuchungen dauern werden, ließen die Behörden offen.

Quelle