10 May 2026, 20:23

Von der Entlassung zur Selbstständigkeit: Wie eine Expatriatin in Deutschland neu anfing

Schwarzes und weißes Foto einer 19. Jahrhundert deutschen Fabrik (Neue Eisenglebeerei) mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen.

Von der Entlassung zur Selbstständigkeit: Wie eine Expatriatin in Deutschland neu anfing

2025 verlor eine kanadische Expatriatin in Deutschland plötzlich ihren Job – Opfer von Massenentlassungen und Budgetkürzungen. Der Arbeitsplatzverlust traf nicht nur ihr Einkommen, sondern erschütterte auch ihr Selbstverständnis und ihr soziales Umfeld, das sie sich in einem internationalen Team englischsprachiger Kollegen und Freunde aufgebaut hatte.

Die Entlassung zwang sie, sich durch das deutsche Arbeitslosensystem zu kämpfen und gleichzeitig Leistungen zu beantragen. Ohne den festen Rahmen einer Vollzeitstelle entwickelte sie eine tägliche Routine, um ihre psychische Gesundheit zu schützen. Gleichzeitig nutzte sie die Phase, um lange aufgeschobene persönliche Ziele anzugehen: eine Ausbildung zur Yogalehrerin und die Vorbereitung auf einen Halbmarathon.

Statt sich erneut auf eine Festanstellung in der Wirtschaft zu bewerben, gründete sie gemeinsam mit ehemaligen Kollegen ein Start-up im Bereich Datenwissenschaft. Das vielversprechende Projekt warte jedoch weniger ein als ihr vorheriger Job. Parallel baute sie mit ihrem Mann ihr Imkereigeschäft aus und diversifizierte so ihre Einnahmequellen.

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Der Wandel brachte finanzielle Unsicherheit mit sich, da die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit und dem Start-up unter ihrem früheren Gehalt lagen. Doch die Veränderungen eröffneten ihr auch berufliche und persönliche Wege, die sie zuvor zurückgestellt hatte.

Die Entlassung prägte ihren beruflichen und privaten Alltag in Deutschland nachhaltig. Zwar sank ihr Einkommen, doch die Erfahrung führte sie in die Selbstständigkeit, förderte persönliches Wachstum und erweiterte ihren Horizont über die klassische Angestelltenrolle hinaus. Der Schritt von der Arbeitnehmerin zur Unternehmerin markierte einen Wendepunkt in ihrem Leben als Expatriatin.

Quelle