26 February 2026, 22:24

Vom Koch zum Bauarbeiter: Pawels harter Neuanfang in Deutschland

Ein Gemälde einer 19. Jahrhundert-Stadtansicht in Köln, Deutschland, das Boote auf dem Wasser, Gebäude, Rauch und einen Himmel im Hintergrund zeigt, mit dem Text "Köln, Deutschland im 19. Jahrhundert" unten.

Vom Koch zum Bauarbeiter: Pawels harter Neuanfang in Deutschland

Der 36-jährige Koch Pawel verließ seinen Job in Belarus, um im Ausland neue Chancen zu suchen. Seine Reise führte ihn über Lagerarbeiten in Deutschland, wo er mit Problemen bei Löhnen und Lebensbedingungen konfrontiert wurde.

Pawels erste Stelle war in einem Lager in der Nähe von Köln, vermittelt durch eine polnische Zeitarbeitsfirma über Instagram. Dort fielen ihm Lohnunterschiede auf: Türkische Arbeiter verdienten mehr, während Belarussen oft nach Akkord bezahlt wurden. Sein Monatsgehalt lag zwischen 1.100 und 1.300 Euro.

Anfangs lebte Pawel mit einem Freund in einem heruntergekommenen Hostel, das von starkem Alkoholkonsum geprägt war. Die Zustände veranlassten sie, nach besserer Arbeit zu suchen. Bald zogen sie nach Hamburg, wo sie als Hilfsarbeiter auf einer Baustelle anfingen – mit einem Stundenlohn von sieben Euro.

Nach einem Monat stieg ihr Lohn auf acht Euro pro Stunde. Die Erfahrung markierte Pawels Übergang von der Küche zur körperlichen Arbeit in einem fremden Land.

Pawels Weg vom Koch zum Lager- und Bauarbeiter zeigt die unterschiedlichen Wege ausländischer Arbeitssuchender in Deutschland. Seine Einkünfte und Lebensumstände besserten sich allmählich, doch Lohnungleichheiten blieben bestehen. Sein Werdegang spiegelt einen größeren Trend wider: Arbeiter, die sich im Ausland an neue Rollen anpassen.

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