VfL Wolfsburg steht am Abgrund – die Bundesliga droht zu entgleiten
Sibilla HartungWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg steht am Abgrund – die Bundesliga droht zu entgleiten
VfL Wolfsburgs Kampf um den Bundesliga-Erhalt wird immer verzweifelter. Nach nunmehr zehn Spielen ohne Sieg steht die Mannschaft mit 21 Punkten aus 27 Partien auf dem 17. Tabellenplatz. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen am 21. März schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt zusehends.
Die Pleite gegen Bremen verschärfte Wolfsburgs prekäre Lage weiter. Mit drei Punkten Rückstand auf den 16. Platz, den der FC St. Pauli belegt, und nur einem Zähler Vorsprung auf den 18. und direkten Abstiegsplatz Heidenheim steht der Verein mit dem Rücken zur Wand. Der Club-Leitspruch – sich immer wieder aufzurappeln und vom Abgrund zurückzukämpfen – wird nun auf die härteste Probe gestellt.
Trainer Dieter Hecking holte in seinen ersten beiden Spielen nur einen Punkt. Er rechnet damit, dass St. Pauli im nächsten Spiel gegen den SC Freiburg gewinnt, was die Lücke zum Relegationsplatz auf fünf Punkte vergrößern würde. Sportdirektor Pirmin Schwegler betont zwar, Hecking sei der richtige Mann für die Aufgabe, gibt aber zu: Die Zeit wird knapp.
Schwegler versichert, die Mannschaft werde bis zum mathematisch letzten Moment um den Verbleib kämpfen. Doch mit jedem verlorenen Spiel rückt die Gefahr des ersten Bundesliga-Abstiegs in der Vereinsgeschichte näher.
Die Niederlage gegen Bremen hat Wolfsburg in eine existenzbedrohende Position manövriert. Sollte St. Pauli ihr nächstes Spiel gewinnen, würde sich der Abstand zur sicheren Zone weiter vergrößern. Nun bleibt dem Club nur noch die Hoffnung auf eine späte Wende – oder der Gang in die Zweitklassigkeit.






