Versteigerung des Quartier 206 in Berlin scheitert an zu niedrigem Gebot
Gabriel HethurVersteigerung des Quartier 206 in Berlin scheitert an zu niedrigem Gebot
Die Versteigerung des Quartier 206, eines zentralen Objekts in Berlins Friedrichstadt-Passage, ist gescheitert. Das Amtsgericht Mitte lehnte das höchste Gebot von 40 Millionen Euro ab, da es im Vergleich zum Marktwert der Immobilie zu niedrig ausfiel. Eine endgültige Entscheidung in der Sache wurde nun auf Freitag vertagt.
Das Quartier 206 liegt zwischen dem ehemaligen Galeries Lafayette und dem Quartier 205 an der Friedrichstraße. Die auf etwa 187 Millionen Euro geschätzte Liegenschaft steht seit Jahren größtenteils leer. Bei der Versteigerung gingen lediglich zwei Angebote ein, wobei das höchste Gebot deutlich unter der Hälfte des geschätzten Werts blieb.
Das Gericht lehnte das Gebot ab, da es die 50-Prozent-Grenze des Marktwerts nicht erreichte. Diese Entscheidung ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Beide beteiligten Parteien haben nun zwei Wochen Zeit, um beim Landgericht Berlin gegen das Ergebnis Widerspruch einzulegen.
Das gescheiterte Versteigerungsverfahren lässt die Zukunft des Quartier 206 ungewiss. Mögliche Einsprüche müssen innerhalb der nächsten zwei Wochen eingereicht werden. Die endgültige Entscheidung des Gerichts wird darüber entscheiden, ob die Immobilie unter den aktuellen Bedingungen verkauft werden kann.






