24 May 2026, 10:21

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Hauptschuldige der Regierungskrise"

Hoeneß sieht SPD als Hauptschuldigen in der Bundesregierungs-Krise

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Hauptschuldige der Regierungskrise"

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD für die anhaltende Regierungskrise scharf kritisiert. In jüngsten Äußerungen warnte er, dass politische Instabilität der rechtsextremen AfD den Weg zu mehr Einfluss ebnen könnte.

Hoeneß machte vor allem die Sozialdemokraten für die aktuelle Krise verantwortlich und bezeichnete sie als „Hauptschuldigen“ der gegenwärtigen Turbulenzen. Besonders kritisierte er den Koalitionspartner von Bundeskanzler Friedrich Merz und warf ihm vor, die Ernsthaftigkeit der Lage nicht erkannt zu haben.

Besonders hart ging er mit dem linken Flügel der SPD ins Gericht. Hoeneß argumentierte, dessen Haltung blockiere Fortschritte und vertiefe die Spaltungen innerhalb der Regierung. Auch SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas griff er an und warf ihr vor, eher unkooperativ zu sein, als nach Lösungen zu suchen.

Seine Kritik richtete sich zudem gegen Vizekanzler Lars Klingbeil, dem er vorwarf, sich mehr mit inneren Parteikonflikten zu beschäftigen als mit überparteilichen Verhandlungen. Ohne eine baldige Einigung, so Hoeneß’ Warnung, könnte der Zusammenbruch der Regierung der AfD die Tür öffnen, um an Einfluss zu gewinnen.

Hoeneß’ Äußerungen unterstreichen die wachsenden Spannungen zwischen den Koalitionspartnern. Seine Aussagen deuten darauf hin, dass die Stabilität der Regierung – und damit die politische Richtung des Landes – weiter gefährdet sein könnten, sollte die SPD ihren Kurs nicht ändern.

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