Ukrainisches Zentrum in Dresden: Stärkung der Ukraine-Hilfe
Ukrainisches Zentrum in Dresden: Unterstützung für die Ukraine-Hilfe wird ausgebaut
Teaser: Das Projekt „Ukrainisches Zentrum“ in Dresden fördert mit jährlicher Finanzierung die Integration ukrainischer Geflüchteter. Es bietet Maßnahmen zur sozialen Eingliederung und Koordination an.
Dresden startet Initiative zur Unterstützung ukrainischer Geflüchteter
In Dresden ist eine neue Initiative gestartet, um ukrainischen Geflüchteten in der Stadt gezielt zu helfen. Das Projekt „Ukrainisches Zentrum“ konzentriert sich auf Integration und bietet soziale sowie bürgergesellschaftliche Unterstützung für diejenigen, die seit dem russischen Überfall im Februar 2022 geflohen sind. Getragen von lokalen Organisationen, läuft das Vorhaben mindestens bis Ende 2026.
Aktuell leben etwa 10.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in Dresden, davon sind rund 8.100 seit Kriegsbeginn als Geflüchtete eingereist. Der Stadtrat hat zugesagt, das Projekt mit bis zu 100.000 Euro jährlich zu fördern. Verantwortet wird es gemeinsam vom Ausländerrat Dresden e. V. und der Plattform Dresden e. V. – beide Organisationen teilen sich das Budget zu gleichen Teilen.
Der Ausländerrat Dresden übernimmt die Leitung des Koordinationsbüros und sorgt dafür, dass Geflüchtete Zugang zu wichtigen Dienstleistungen erhalten. Die Plattform Dresden steuert Maßnahmen zur sozialen und gesellschaftlichen Integration bei und arbeitet dabei mit Jobcentern, Schulen und lokalen Vereinen zusammen. Als Projektleiterin wurde Olena Hryhorieva ernannt, die den operativen Ablauf steuert. Zu den zentralen Zielen gehören die Vermittlung in den Arbeitsmarkt sowie die Vernetzung mit sozialen Einrichtungen. Zudem soll durch Integrationsangebote und kontinuierliche Begleitung der Zusammenhalt in der Gemeinschaft gestärkt werden.
Das Ukrainische Zentrum wird bis 2026 jährlich finanziert und bietet Geflüchteten in Dresden strukturierte Hilfe an. Durch Kooperationen mit lokalen Akteuren sichert die Initiative den Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildung und sozialen Netzwerken. Die Investition der Stadt unterstreicht ihr langfristiges Engagement für die Integration ukrainischer Familien.
