TSC Mainz setzt mit Hybrid-Tennisplätzen auf Nachhaltigkeit und Innovation
Sibilla HartungTSC Mainz setzt mit Hybrid-Tennisplätzen auf Nachhaltigkeit und Innovation
Tennis- und Skiclub Mainz (TSC Mainz) hat die Courts in der Oberstadt grundlegend modernisiert – und setzt damit als erster Verein der Stadt auf eine innovative Hybrid-Oberfläche. Bei einer feierlichen Eröffnung mit dem Ortsvorsteher von Oberstadt, Tim Ott, präsentierte der Club seine jüngste Investition in Nachhaltigkeit und Spielqualität.
Im Mittelpunkt der Sanierung standen die Plätze 1 bis 3, die über die Jahre stark beansprucht wurden. Jeden Herbst und Winter wird eine luftgestützte Kuppel aufgebaut, die zwar ganzjähriges Spielen ermöglicht, die Belastung für die Beläge jedoch erhöht. Als Lösung entschied sich der Verein für TOP CLAY®, eine hybride Oberfläche, die besonders langlebig ist und weniger Pflege erfordert.
Das neue System reduziert den Wasserverbrauch, senkt die Instandhaltungskosten und bietet besseren Schutz vor Witterungseinflüssen. Wilfried Posegga, Vizepräsident für Anlagen und Infrastruktur beim TSC Mainz, betonte, dass die Wahl auf eine nachhaltige und zukunftsweisende Lösung gefallen sei. Ein Teil der Finanzierung stammte aus öffentlichen Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz.
Der 1926 gegründete TSC Mainz blickt bald auf sein 100-jähriges Jubiläum zurück. Mit rund 500 Mitgliedern und 27 Mannschaften – darunter ein Herren-30+-Team in der Bundesliga – ist der Verein nicht nur im Wettkampfsport aktiv, sondern auch für seine Nachwuchsförderung bekannt. Zudem richtete er in der Vergangenheit das jährliche mattes.MAINZ OPEN-Turnier aus.
Die modernisierten Plätze bieten nun bessere Spielbedingungen bei gleichzeitig geringerer Umweltbelastung. Die Investition kommt den Mitgliedern und Veranstaltungen zugute – und setzt rechtzeitig zum Jubiläum ein Zeichen für moderne, nachhaltige Sportstätten in der Region. Das Projekt könnte zudem Vorbild für andere Vereine werden.






