Theatersanierung verzögert sich bis 2027 – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Gabriel HethurTheatersanierung verzögert sich bis 2027 – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Die Sanierung des städtischen Theaters hat weitere Rückschläge erlitten: Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 45,6 Millionen Euro, und die Wiedereröffnung verzögert sich bis Januar 2027. Unterdessen wurde eine neue leitende Beraterin in die Stadtverwaltung berufen.
Für die Position der Senior-Beraterin wurde Kim Theisen ausgewählt, ehemalige Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen. Acht Bewerberinnen und Bewerber hatten sich auf die Stelle beworben. Theisen verfügt über einen Bachelor-Abschluss in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin mit Schwerpunkt auf Bodenschutzrecht.
Zudem bringt sie Erfahrung aus ihrer Tätigkeit im Hauptfinanzausschuss und im Prüfungsausschuss des Stadtrats mit. Andreas Lukas, Jurist und Mitglied der Grünen, übernahm 2023 mit Unterstützung von CDU, SPD und Grünen die Leitung der Stadtentwicklung. Kritiker sahen in Theisens Berufung aufgrund ihrer politischen Verbindungen zu Lukas einen Fall von Vetternwirtschaft.
Die Theater-Sanierung bleibt weiterhin blockiert, während die Kosten steigen und sich der Zeitplan weiter verschiebt. Theisen hat ihre Beraterrolle nun nach einem Wettbewerbsverfahren angetreten. Trotz anfänglicher Kritik hat die Stadtverwaltung die Position besetzt.






