08 May 2026, 18:25

THEAS Theater startet mit neuer Leitung in eine inklusive Zukunft

Ein Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" ist aufgeschlagen und zeigt eine Textseite und ein Logo.

THEAS Theater startet mit neuer Leitung in eine inklusive Zukunft

Das THEAS Theater gibt Führungswechsel nach Jahren des Wachstums unter Claudia Timpner bekannt

Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Mitglied des Ensembles, übernimmt als neue Leitung die künstlerische und organisatorische Verantwortung. Der Wechsel markiert einen Neuanfang, bleibt aber dem starken Engagement des Theaters für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe verpflichtet.

Claudia Timpner scheidet nach vielen Jahren an der Spitze des THEAS-Theaters und seiner Schauspielschule aus ihrer Führungsrolle aus. Unter ihrer Ägide entwickelte sich das Haus zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt. Auch nach ihrem Rückzug bleibt sie dem Theater jedoch als Schauspielerin verbunden.

Kornelia Eng-Huniar bringt 15 Jahre Erfahrung am THEAS mit, wo sie Timpner in administrativen Funktionen unterstützte. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat zudem auf europäischen Konzerttourneen und als Gast auf verschiedenen Bühnen auf. Ihre erste Inszenierung als Direktorin wird Bitte (Nicht) Einsteigen sein – eine Produktion, die speziell für sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer adaptiert wurde.

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Aktuell veranstaltet das THEAS jährlich rund 60 bis 70 Vorstellungen mit etwa 3.500 Besuchern. Die hauseigene Schauspielschule bietet 20 Kurse an, an denen fast 300 Teilnehmer aller Altersgruppen teilnehmen. Das Theater setzt weiterhin auf gesellschaftliche Wirkung: Es erweitert sein Angebot für Kinder und erprobt neue Wege, um Inklusion zu fördern.

Eng-Huniars Berufung folgt auf eine Phase kontinuierlichen Wachstums des THEAS, das heute eine sichtbarere Rolle in der Stadt einnimmt und für Barrierefreiheit sowie Innovation steht. Der Führungswechsel sichert Kontinuität bei gleichzeitiger künstlerischer Erneuerung. Mit ihrer ersten Produktion und den laufenden Sozialprojekten wird Eng-Huniar die nächste Phase des Theaters prägen. Auf einer soliden Basis und mit klarer Vision bleibt das THEAS seinem Publikum und der Gemeinschaft eng verbunden.

Quelle