"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz auf Rollen und Rädern
Gabriel Hethur"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz auf Rollen und Rädern
Eine neue inklusive Tanzperformance bricht Grenzen auf der Bühne
The Wheelie Show vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderung in einer dynamischen Inszenierung, die Rollschuhe und Rollstühle zu einem mitreißenden Spektakel verschmilzt. Im Kern der Produktion steht das Thema Tempo – nicht nur in der Bewegung, sondern im Leben selbst.
Die Show entstand aus Rolling Good Times, einem Tanzkurs unter der Leitung der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Sechs Monate lang probte das Ensemble, experimentierte und gestaltete das Stück gemeinsam. Ihre Zusammenarbeit mündete in eine Aufführung, die zwischen energiegeladenen Ausbrüchen und stillen, nachdenklichen Momenten wechseln – fast wie eine bunte Revue.
Noch bevor sich der Vorhang hebt, hört das Publikum kurze Aufnahmen der Darsteller:innen, die über ihre Gedanken zum Langsamerwerden und zur Akzeptanz von Stille sprechen. Diese persönlichen Reflexionen geben den Ton für das Folgende vor. Auf der Bühne führen die Tänzer:innen – die eine Hälfte auf Rollschuhen, die andere in Rollstühlen – gewagte Hebefiguren aus, bei denen Rollschuhfahrer:innen akrobatisch auf den Rollstühlen balancieren.
Sportelemente durchziehen die Choreografie: vom Tempo des Eishockeys bis zur Präzision des Cheerleadings. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Athletik und Kunst, die Vorurteile herausfordert. Das Ensemble hofft, dass die Zuschauer:innen mit einem leichteren Herzen und einem neuen Blick auf Fähigkeit und Inklusion nach Hause gehen.
Die Performance verbindet Bewegung, Erzählkunst und Innovation, um neu zu definieren, was Tanz sein kann. Durch die Kombination von Rollstühlen und Rollschuhen lotet die Show körperliche und kreative Grenzen aus. Ihre Botschaft ist einfach: Spaß und Verbindung können Barrieren überwinden.






